Start / Genesis / 20. April 2026

Genesis Magma Racing feiert Doppel-Zieleinlauf des GMR-001 Hypercar bei den 6 Stunden von Imola

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Der Saisonauftakt der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2026 in Imola markierte einen historischen Meilenstein für Genesis Magma Racing (GMR). Nach 499 Tagen intensiver Vorbereitung gelang dem Team das Debüt des GMR-001 Hypercar mit dem primären Ziel, beide Fahrzeuge ins Ziel zu bringen – in einem der anspruchsvollsten Rennumfelder der Welt.

Zuverlässige Leistung in einem wettbewerbsstarken Feld

Das Debüt-Wochenende bei den 6 Stunden von Imola war eine Feuertaufe für das brandneue Programm. Trotz des enormen Drucks in der Hypercar-Klasse bewies der GMR-001 früh seine Zuverlässigkeit. Während des offiziellen Prolog-Tests und der Trainingssitzungen zeigte das Team konstante Rundenzeiten, gipfelnd in einer Qualifying-Leistung von Mathieu Jaminet, die das Auto nur 1,2 Sekunden hinter der Bestzeit platzierte.

Während das Auto mit der Startnummer 19 in der ersten Stunde aufgrund eines Sensorproblems einen Rückschlag erlitt – ein 30-minütiger Boxenaufenthalt war nötig – kehrte es auf die Strecke zurück, um das Rennen zu beenden und wichtige Daten für die bevorstehenden Läufe in Spa und Le Mans zu sammeln.

Rennhöhepunkte: Strategie und Können

Der GMR-001 mit der Startnummer 17, pilotiert von André LottererMathys Jaubert und Pipo Derani, entwickelte sich zur Rennmitte zu einem ernsthaften Anwärter auf eine Top-Ten-Platzierung.

  • Junges Talent: Mathys Jaubert, der jüngste Fahrer in der Hypercar-Klasse 2026, kämpfte sich bis auf Platz 10 nach vorne und demonstrierte das Wettbewerbspotenzial des Autos.
  • Operative Exzellenz: Das Team führte fehlerfreie Boxenstopps durch, ohne Zeit in der Boxengasse zu verlieren – eine beachtliche Leistung für eine Crew, die neu im WEC-Fahrerlager ist.
  • Das Reifenrisiko: Eine strategische Entscheidung, bei erwartetem starkem Regen auf Slicks zu bleiben, schlug letztlich fehl, da die Strecke relativ trocken blieb. Dies zwang Pipo Derani, in seinem letzten Stint mit abgenutzten Reifen zu fahren, und er überquerte die Ziellinie schließlich auf Platz 15, zwei Runden zurück.
Genesis Magma Racing GMR-001 in Imola bei der WEC

Teamreaktionen: Das Fundament legen

Teamchef Cyril Abiteboul betonte, dass es am Wochenende um die Umsetzung ging und nicht um Trophäen.

„Als Neueinsteiger haben wir uns Ziele in Bezug auf Zuverlässigkeit und Umsetzung gesetzt. Die wichtigste Erkenntnis dieser Woche ist die Stärke unserer Grundlagen und das Potenzial unseres Rennteams.“

Sportdirektor Gabriele Tarquini schloss sich diesem Stolz an und lobte die Leistung der Mechaniker. „Wir haben bei den Boxenstopps keine einzige Sekunde verloren. Das ist wirklich unser erstes Mal, und das Team kann stolz sein.“

6 Stunden von Imola 2026: Hypercar-Ergebnisse (Genesis Magma Racing)

AutoFahrerEndpositionRückstand/Status
#17Derani / Jaubert / Lotterer15.+2 Runden
#19Chatin / Jaminet / Juncadella17.+24 Runden

Wie geht es für Genesis Magma Racing weiter?

Nach dem ersten Rennen geht das Team nach Spa-Francorchamps. Die bei den 6 Stunden von Imola gesammelten Daten werden entscheidend sein, wenn die Ingenieure die Leistung des GMR-001 unter Rennbedingungen analysieren. Wie Chefingenieur Justin Taylor anmerkte: „Die harte Arbeit beginnt jetzt.“

Der Fokus verschiebt sich vom „Ins-Ziel-Bringen“ zum „Optimieren“, während Genesis in der wettbewerbsintensivsten Ära des Langstreckensports in der Wertung nach oben klettern will.

Genesis Magma Racing GMR-001 in Imola bei der WEC

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