Laut Reuters plant Hyundai den Bau eines neuen Werks für Elektrofahrzeuge in den USA und hat Gespräche mit Beamten in Georgia geführt, in der Nähe bestehender Werke der Marken Hyundai und Kia.
Hyundai Motor bestätigte einen unmittelbar bevorstehenden Plan für ein neues EV-Werk, wollte sich jedoch nicht zu Einzelheiten wie Standortverhandlungen äußern.
„Wir freuen uns, bald einen neuen EV-Werkplan in den USA bekannt zu geben, haben aber derzeit keine Details mitzuteilen“, erklärte Hyundai in einer Stellungnahme gegenüber Reuters auf die Frage nach seinen Investitionsplänen.
Hyundai befindet sich nach Angaben von drei Personen mit direktem Wissen über die Gespräche in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Staatsbeamten über den Bau einer dedizierten EV-Fabrik in Georgia. Einzelheiten der Investition, einschließlich der voraussichtlichen Kosten und der Zahl der Arbeitsplätze, die geschaffen werden sollen, waren zunächst nicht bekannt.
Die neue EV-Fabrik in Georgia, falls sie realisiert wird, würde sowohl Hyundai als auch Kia dienen, da die Marken planen, zwei vollelektrische SUVs – den Ioniq 7 und den EV9 – für den US-Markt auf den Markt zu bringen, so die drei mit den Plänen vertrauten Personen gegenüber Reuters.
Das Wirtschaftsministerium von Georgia lehnte eine Stellungnahme ab. „Wir kommentieren keine Spekulationen über wirtschaftliche Entwicklungsprojekte“, sagte ein Sprecher der staatlichen Wirtschaftsentwicklungsbehörde.
Die Ankündigung eines Investitionsabkommens durch Hyundai erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung von Präsident Joe Biden auf mehr Investitionen in EVs und zugehörige Zulieferer drängt, um Arbeitsplätze zu schaffen und eine Agenda für saubere Energie voranzutreiben. Es wäre auch ein großer wirtschaftlicher Erfolg für Georgia, das sich als regionales Zentrum der aufstrebenden EV-Industrie etablieren möchte.
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