Vor kurzem haben wir berichtet, dass Kia die EV9-Prototypen mit weniger Tarnung als je zuvor testet – dank Erlkönigfotos unserer Kollegen von CarPix. Heute möchten wir Ihnen den ersten Blick ins Innere zeigen, den KindelAuto auf einer Autobahn in Kalifornien eingefangen hat.
Was wir bisher wissen?
Wie wir sehen können, erinnert das kantige Design stark an das Konzept, auch wenn es etwas abgeschwächt wurde und die hinteren Suicide Doors durch konventionellere Türen ersetzt wurden.
Der SUV mit drei Sitzreihen wird ein großes Auto sein, fast 5 m lang, etwas über 2 m breit und 1,80 m hoch, aber laut Kia soll er dennoch in etwa 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können. Und selbst mit diesen beeindruckenden Leistungsdaten wird die Reichweite auf rund 540 km geschätzt. Ob diese Werte nur für die GT-Version gelten, ist derzeit noch nicht bekannt. GT-Version? Ja, wie Kia bereits bestätigt hat, wird jedes Kia EV-Serienmodell eine GT-Version erhalten.
Und mit Kias neuester Plattform steht auch das Schnellladen im Fokus. Die Ladezeit für 100 km Reichweite soll nur 6 Minuten betragen.
Erstmals in Kia-Modellen werden Over-the-Air-Software-Updates (OTA) für Steuergeräte und Feature on Demand (FoD)-Dienste angeboten, die es Kunden ermöglichen, Softwarefunktionen gezielt zu erwerben, um Elektrofahrzeuge als intelligente Geräte zu nutzen.
Der Kia EV9 wird außerdem AutoMode ausstatten, das kommende autonome Fahrsystem des Unternehmens. Dies markiert den Beginn der zweiten Phase in Kias Technologie-Fahrplan für autonomes Fahren. OTA-Updates, NSCC (Navigation-based Smart Cruise Control) mit HD-Karten, Highway Driving Pilot (HDP) und automatischer Spurwechsel werden die Highlights von AutoMode im Kia EV9 sein. Ab 2025 oder später wird AutoMode vollständig autonomes Fahren bieten.
Der Kia EV9 SUV, intern MV genannt, wird 2023 enthüllt und soll in den USA einen Preis von rund 50.000 US-Dollar haben.

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