Start / Verkauf / 29. Juli 2020

Kia Soul EV kommt doch nicht auf den US-Markt

Kia Soul EV Will Not Come to US Market After All

Heute erreichten uns Berichte, dass der Kia Soul EV doch nicht auf dem US-Markt eingeführt wird.

Der neue Soul EV wurde in den letzten zwei Jahren auf US-Automessen gezeigt, war Anfang 2019 bei der nationalen Medienvorstellung präsent und wurde auf der Kia-Website unter der Rubrik „Zukünftige Fahrzeuge“ aufgeführt. Ursprünglich sollte er einige Monate nach dem benzinbetriebenen 2020 Kia Soul auf den Markt kommen. Dann gab Kia eine Verzögerung der EV-Version bis zum Modelljahr 2021 bekannt, mit der Begründung einer Batterieknappheit und der Entscheidung, den Niro EV zu priorisieren und den Soul EV an zweiter Stelle zu nennen. Nun scheint er für den US-Markt ganz gestrichen worden zu sein.

Seit heute führt die Kia-Website den 2021 Soul EV nicht mehr unter „Zukünftige Fahrzeuge“, obwohl Kia-Vertreter die Streichung noch nicht offiziell bestätigt haben.

Kia hat sich verpflichtet, mehr Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen, und wir haben Erlkönigfotos eines kommenden elektrischen Crossover gesehen, der neben einem Tesla Model 3 getestet wurde.

Vielleicht möchte Kia die ganze Aufmerksamkeit auf dieses zukünftige EV konzentrieren, zumal der Hype um den neuen Soul inzwischen abgeflaut ist und die Markteinführung des Soul EV möglicherweise antiklimaktisch wäre.

Wir haben auch gehört, dass der Soul EV deutlich teurer in der Herstellung ist als der normale benzinbetriebene Soul, was die Gewinnmargen und die Marktattraktivität des Fahrzeugs schmälern würde.

In anderen Weltmärkten wie Großbritannien bietet Kia den Soul NUR in seiner EV-Form mit einer Reichweite von 243 Meilen an, aber es scheint, dass der Soul EV der aktuellen Generation die amerikanischen Küsten doch nicht erreichen wird. Wenn Sie jetzt einen elektrischen Kia-Crossover möchten, müssen Sie leider auf den Niro EV zurückgreifen, der einen traditionelleren Stil hat als das unverwechselbare Design des Soul.

Der Soul EV wird jedoch in anderen Märkten weltweit weiterleben.

Quellen: CNET

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