Jahrzehntelang wurde die Silhouette des New Yorker Taxis von einigen wenigen Modellen geprägt – vom klassischen Checker bis zum allgegenwärtigen Crown Victoria. Heute ist ein neuer Anwärter angetreten, um die Krone zu übernehmen. Auf der New York Auto Show in voller Taxi-Lackierung enthüllt, ist der Kia PV5 Wheelchair Accessible Vehicle (WAV) Concept nicht nur ein neues Auto – es ist der Versuch, zur nächsten Ikone der Manhattan-Skyline zu werden.
Entwickelt in Zusammenarbeit mit BraunAbility, beweist dieses vollelektrische Konzept, dass die Stadt nicht länger zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und universeller Barrierefreiheit wählen muss.
Die karierte Geschichte des NYC-Transports neu definiert
Der PV5 WAV ist das Flaggschiff von Kias Platform Beyond Vehicle (PBV)-Strategie. Während frühere „Taxis von morgen“ oft an den strengen Anforderungen des ADA und den belebten Straßen der Stadt scheiterten, wurde der PV5 von Grund auf für genau diesen Zweck entwickelt.
Warum der PV5 für New York gemacht ist
- Null-Emissions-Autorität: Da NYC eine vollelektrische Taxiflotte anstrebt, bietet der PV5 ein zweckgebautes EV-Chassis, das das „Aftermarket“-Gefühl aktueller Umbauten eliminiert.
- Der „Easy-Swap“-Vorteil: Teil von Kias Vision sind modulare Aufbauten, die es dem Fahrzeug ermöglichen, tagsüber Taxi und nachts Lieferwagen zu sein – maximale Effizienz für Flottenbetreiber.
- ADA-Exzellenz: Anders als herkömmliche SUVs, die in den Taxidienst gezwängt werden, bietet der PV5 einen flachen Boden, eine niedrige Einstiegshöhe und ein integriertes Rampensystem für schnelles und sicheres Einsteigen.

Eine Zusammenarbeit der Giganten: Kia x BraunAbility
Durch die Partnerschaft mit BraunAbility hat Kia auf jahrzehntelange Mobilitätsexpertise zurückgegriffen. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das Barrierefreiheit als Kernfunktion und nicht als Zusatz behandelt.
„Der PV5 WAV ist der Beweis, dass dasselbe Taxi beides bieten kann [sauberere Fahrzeuge und Barrierefreiheit]“, stellt Craig Schrimsher, Präsident von BraunAbility Americas, fest.
Das Konzept verfügt über ein integriertes Rollstuhlsicherungssystem und Insassenrückhaltesysteme, die auf das „Hail and Go“-Tempo New Yorks ausgelegt sind und sicherstellen, dass Rollstuhlfahrer die gleiche Geschwindigkeit und Sicherheit erleben wie jeder andere Fahrgast.
Vom Konzept zur Bordsteinkante: Der Weg nach vorn
Kia zeigt nicht nur einen glänzenden Prototypen; das Unternehmen arbeitet auf echte Serienreife hin.
- NYC-Pilotprogramme: Kia und BraunAbility starten Proof-of-Concept (PoC)-Tests in New York und arbeiten direkt mit lokalen Behörden, Behindertenverbänden und Flottenbetreibern zusammen.
- Feedbackgesteuertes Design: Die aktuelle Iteration wurde durch direkte Rückmeldungen von Rollstuhlfahrern geprägt, um sicherzustellen, dass das Innenraumlayout für diejenigen funktioniert, die es am meisten brauchen.
- Globale Skalierbarkeit: Während New York die Hauptbühne ist, ist die PV5-Plattform als „globaler Standard“ für urbanes Ridesharing konzipiert, mit Varianten, die bereits für Märkte weltweit entwickelt werden.
Das Fazit: Eine neue Ära für die Empire City
Mit seinem futuristischen Design und dem kompromisslosen Fokus auf Inklusivität ist der Kia PV5 mehr als nur ein Ersatz für die aktuelle Flotte. Er steht für einen Wandel hin zu einer sozialbewussteren Stadt. Wenn die Pilotprogramme erfolgreich sind, wird das nächste „ikonische“ New Yorker Taxi nicht nur gelb sein – es wird elektrisch, barrierefrei und von Kia designt sein.
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