Start / Kia / 6. März 2014

Genfer Autosalon 2014: Ja, das sind beides Elektrofahrräder von Kia

Kia e-bikes_002.jpg (Custom)

Kia Motors hat auf dem Genfer Autosalon einen weiteren Schritt im Bereich der umweltfreundlichen 'Mobilität der Zukunft' gemacht, als es heute zwei Prototypen seiner neuesten emissionsfreien Fahrzeuge einem speziell eingeladenen Medienpublikum vorstellte.

Auf wirklich neuartige Weise demonstriert Kia mit dem brandneuen Kia Electric Bicycle (KEB) sein 'Power to Surprise'. Das Pedelec (in einer City- und einer MTB-Version) verspricht lebendige Leistung von seinem kraftvollen Elektromotor und vereint eine Vielzahl technischer Innovationen in Design, Ausstattung und Fertigung.

Das hinterradgetriebene KEB wird von einem 250-Watt-Elektromotor angetrieben, der ein großzügiges Drehmoment von 45 Nm liefert, und von einem 36-Volt-10-Ampere-Lithium-Ionen-Polymer-Akku versorgt, der sich zum Aufladen leicht entnehmen lässt. Das City-Modell wird Pendler dank einer Reichweite von rund 40 km pro Ladung und einer Ladezeit von vier Stunden ansprechen.

Entworfen und entwickelt vom Venture Business Development Team von Kia im Forschungs- und Entwicklungszentrum Namyang in Korea, verfügt das KEB über einen innovativen Monocoque-Metallrahmen, der wie ein Carbonrahmen aussieht, aber mit einer fortschrittlichen Metallstanztechnologie und einem robotergesteuerten automatisierten Schweißverfahren hergestellt wird – was zu Qualitätsstandards der Automobilindustrie führt.

Kia e-bikes_001.jpg (Custom)

Die fortschrittliche Metallstanztechnologie ist ein neues Fertigungsverfahren, das speziell im Forschungs- und Entwicklungszentrum Namyang für die Herstellung des KEB-Rahmens entwickelt wurde. Nach dem Pressen eines Metallblechs auf jeder Seite des Rahmens durchläuft der Rahmen einen robotergesteuerten automatisierten Schweißprozess, der eine gleichbleibende Qualität gewährleistet. Dies steht im Gegensatz zum Rahmen eines herkömmlichen Fahrrads, der oft durch Hydroforming hergestellt wird, was die Komplexität und die Kosten der Produktion erhöht.

Durch diese Fertigungsmethoden konnte Kia einen größeren gestalterischen Freiraum mit markanten Oberflächendetails und einem einzigartigen strukturellen Design erreichen. Zudem kann während der Produktion eine größere Auswahl an Metallen verwendet werden, da das Metallstanzen es ermöglicht, den Rahmen aus Aluminium, hochfestem Stahl und Edelstahl herzustellen.

Sowohl das City- als auch das MTB-Modell haben denselben Antriebsstrang und Akku, wiegen insgesamt rund 20 kg und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 25,0 km/h (15,5 mph) gemäß den EU-Vorschriften. Die City ist als universelles Design mit einem Durchstiegsrahmen, einem heckseitig montierten Akku, 28-Zoll-Rädern und Schutzblechen für die breiteste Zielgruppe gedacht. Das MTB hat Rock-Shock-100-mm-Federgabeln, einen mittig montierten Akku und 26-Zoll-Räder mit Geländereifen – für ein sportliches und jugendliches Image.

Die beiden KEB-Prototypen wurden mit einem in Korea hergestellten Rahmen, Elektromotor und Akku sowie Brems- und Getriebekomponenten von Shimano aus Japan gefertigt. Die Endmontage erfolgte in Deutschland. Die Reaktionen von Medien und Öffentlichkeit auf das brandneue Kia Electric Bicycle werden von der Kia Motors Corporation genau beobachtet – 70 Jahre, nachdem Kia 1944 in Korea erstmals Fahrräder herstellte.

Galerie

1 / 2

Kia e-bikes_002.jpg (Custom)

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.