Start / Genesis / 23. September 2021

Genesis GV60 könnte sich verzögern

Genesis GV60 Could be Delayed

Als Genesis die zweite Runde offizieller Bilder seines GV60 veröffentlichte, kündigte das Unternehmen an, ab dem 16. September Vorbestellungen entgegenzunehmen. Doch noch am 23. September stellte Genesis seine „Face ID“-Technologie vor, und mehrere Prototypen wurden bei Testfahrten in der Nähe des Forschungs- und Entwicklungszentrums der Hyundai Motor Group gesichtet. Gerüchten zufolge soll sich die Markteinführung verzögern, um einige Details zu verfeinern.

Was wissen wir bisher?

Seit der Gründung der Marke hat Genesis innovative Technologien in seine Fahrzeuge integriert, die die Verbindung zwischen Mensch und Fahrzeug stärken. Face Connect soll den Kundenkomfort maximieren – als eine Technologie, die dem Auto die Kommunikation mit dem Fahrer erleichtert, zusammen mit dem Fingerabdruck-Authentifizierungssystem.

Die neue Technologie von Genesis wird sogar dazu genutzt, das Fahrerlebnis zu personalisieren. Nachdem der Fahrer durch Gesichtserkennung identifiziert und mit seinem Profil synchronisiert wurde, kann das Fahrzeug den Komfort verbessern, indem es Fahrersitz und Lenkrad automatisch an die gespeicherten Präferenzen anpasst. Auch Head-Up-Display (HUD), Seitenspiegel und Infotainment-Einstellungen werden basierend auf den individuellen Einstellungen des Fahrers angepasst.

Das Face-Connect-System von Genesis verfügt über eine Nahinfrarotkamera (NIR), um die Gesichtserkennung unter allen Umständen zu gewährleisten – auch bei Nacht. Bei Dunkelheit und bewölktem Wetter kann das System klar erkennen, ob ein Gesicht im System vorregistriert ist oder nicht.

Die Technologie befreit Fahrer sogar von der Notwendigkeit, ständig Schlüssel mit sich zu führen. Wenn ein Fahrer seinen Smart Key im Auto lässt, kann das Fahrzeug mithilfe des Gesichtserkennungssystems verriegelt werden. So können Fahrer Outdoor-Aktivitäten wie Schwimmen oder Laufen genießen, ohne sich um das Mitführen ihrer Schlüssel kümmern zu müssen.

Face Connect kann bis zu zwei Gesichter pro Fahrzeug registrieren, und neue Profile können bequem über den Sprachassistenten angelegt werden. Registrierte Gesichter werden verschlüsselt und sicher im Fahrzeug gespeichert, ohne Sicherheitsrisiko, und können jederzeit nach Wunsch des Fahrers gelöscht werden.

Durch die Verbindung mit dem „Fingerabdruck-Authentifizierungssystem“ können Fahrer die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug auf Basis biometrischer Informationen erlangen – ohne Smartphone oder Smart Key. Die Fahrer können das Fahrzeug per Gesichtserkennung betreten und es per Fingerabdruckerkennung starten und fahren.

Es erhöht auch den Kundenkomfort und die Sicherheit, indem der PIN-Code-Zugang durch die sicherere Fingerabdruck-Authentifizierung für Zahlungen im Fahrzeug und die Freigabe des Valet-Modus ersetzt wird.

Darüber hinaus hat Genesis den Umfang der OTA-Software-Updates weiter ausgebaut.

OTA-Software-Updates werden verwendet, um bestimmte Funktionen des Fahrzeugs drahtlos zu aktualisieren, und waren bis vor kurzem auf Infotainment-Funktionen wie Navigation, digitales Kombiinstrument und Head-Up-Display (HUD) beschränkt. Nun wurde der Umfang der Updates auf weitere Schlüsselbereiche des Fahrzeugs ausgeweitet, sodass zusätzliche Software-Updates für wichtige elektronische Geräte möglich sind, darunter das integrierte Steuergerät für Elektrofahrzeuge, Fahrwerk, Bremsen, Lenkrad und Airbags.

Dadurch können Fahrer die Software ihres Fahrzeugs aktualisieren, ohne eine Werkstatt aufsuchen zu müssen, sodass ihr Fahrzeug stets auf dem neuesten Stand der Funktionen ist.

Genesis plant, diese neuen fahrerfreundlichen Technologien, darunter Face Connect, Fingerabdruck-Authentifizierungssystem und erweiterte OTA-Software-Updates, in seinem kommenden Modell GV60 anzuwenden, das in Kürze auf den Markt kommen soll. Die Anwendung dieser Technologien wird dann schrittweise auf andere Modelle ausgeweitet.

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