Hyundai hat die Sonata N Line Ende September erstmals offiziell gezeigt. Dank unserer Kollegen von AutoPost haben wir nun frische, ungetarnte Fotos des Prototyps aus dem Hyundai R&D Center in Namyang, Südkorea.
Was wir bisher wissen?
Die Sonata N Line zeichnet sich durch ein deutlich sportlicheres Design im Vergleich zu den anderen Mitgliedern der Sonata-Familie aus. Sie verfügt über einen eigenständigen Kühlergrill mit feineren Details, der in drei sportlich inspirierte Lufteinlässe im unteren Frontstoßfänger übergeht. Der N-Line-Frontstoßfänger sorgt für einen kleineren oberen Kühlergrill, aber einen größeren unteren Lufteinlass als bei der Standard-Sonata, mit größeren seitlichen Lufteinlässen, die zum sportlichen Erscheinungsbild passen.
Alle Sonatas dieser Generation wirken, als säßen sie tief am Boden. Die sportlichen Seitenschweller der Sonata N Line unterstreichen diesen Charakter der Limousine mit einem tiefen Einschnitt, der den Eindruck erweckt, das Auto lehne sich in die Hüften. Die Sonata N Line erhält außerdem einzigartige 19-Zoll-Leichtmetallräder, die für das ansonsten schlichte Profil des Autos etwas überladen wirken.
Am Heck der Sonata N Line hat Hyundai vier Endrohre in den glänzend schwarzen Diffusor integriert und einen kleinen schwarzen Lippenheckspoiler auf dem Kofferraumdeckel angebracht. Hyundai hat darauf verzichtet, ein „N Line“-Emblem am Heck anzubringen, stattdessen finden sich die Embleme an den Seiten und an der Front.

Im Innenraum der Sonata N Line setzt Hyundai auf hellgraue Polster mit leuchtend roten Ziernähten und Paspeln. Die gut konturierten Sportsitze sind eine Kombination aus Stoff und Kunstleder und tragen das N-Logo auf den Rückenlehnen. Der Innenraum ist mit dunklen Chromzierleisten ausgestattet, um sich von den schwächeren Sonata-Modellen abzuheben. Das N-Logo findet sich auch am unteren Ende des Lenkrads, das traditionell rund ist und nicht das D-förmige Lenkrad des K5 GT verwendet. Der Gangwahlschalter der Sonata N Line ist das gleiche Drive-by-Wire-Push-Button-Modul wie in anderen Sonatas, allerdings ist unterhalb des Schaltmechanismus ein weiteres N-Abzeichen angebracht. Schaltwippen werden von den höherwertigen Sonatas übernommen.
In technischer Hinsicht bringt die Sonata N Line nicht viel Neues, bietet aber offenbar alle Annehmlichkeiten einer voll ausgestatteten Sonata, darunter ein Panorama-Schiebedach, ein digitales Kombiinstrument, ein 10,25-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem mit Navigation, einen adaptiven Tempomat und vieles mehr.
Obwohl das Auto in Korea enthüllt wurde, fiel uns auf, dass die Pressefotos in Kalifornien aufgenommen wurden, was darauf hindeutet, dass es sich bei den abgebildeten Fahrzeugen um die US-Spezifikation der Sonata N Line handelt. Das bedeutet, dass wir wahrscheinlich die volle Ausstattung erhalten, die uns beim Konzernbruder Kia K5 GT verwehrt blieb.





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