Start / Erlkönige / 1. Juni 2021

Kia K9 Facelift: Innenraum geleakt

kia k9

Dank Kias Wartungshandbuch zum neuen K9-Facelift sind neue Bilder und Spezifikationen des aktualisierten Innenraums aufgetaucht. Obwohl das Interieur praktisch unverändert ist, gibt es einige Neuerungen, die wir kommentieren werden.

Der Kia K9 ist ein Modell, das bereits vom US-Markt genommen wurde und es ist so gut wie sicher, dass es keinen Nachfolger geben wird. Daher hat Kia einige Änderungen an seinem Flaggschiff vorgenommen, insbesondere außen (wo es die meiste Kritik gab), aber innen sind die Unterschiede schwer zu finden.

Obwohl der Gesamteindruck derselbe ist, gibt es Änderungen wie das Kia-Logo im Lenkrad, ein Diamantmuster an den Türen und Sitzen oder einen noch größeren Bildschirm. Es gibt aber auch Dinge, die man nicht sieht. So hat Kia beispielsweise ein Fingerabdruck-Authentifizierungssystem hinzugefügt, das bereits im Genesis GV70 Premiere feierte – damit sehen wir es zum ersten Mal in einem Kia.

Der Fingerabdruck ermöglicht dem Fahrer „In-Vehicle Easy Payment“ über Kia CarPay, kann das Fahrzeug aber auch in den Valet-Modus versetzen (im Fall des GV70). Dieser verhindert, dass persönliche Daten wie die Privatadresse oder das Telefonbuch auf dem Infotainment-Bildschirm erscheinen, wenn man einen Park- oder Fahrdienst nutzt, bei dem jemand anderes das Auto fährt.

Detail des K9-Fingerabdrucks, platziert im linken Bedienfeld

Im GV70 ist das System auch mit dem Fahrzeugstart und personalisierten Fahrersitzeinstellungen verknüpft, daher ist zu erwarten, dass der K9 dieselben Funktionen bietet.

Kia nutzte das Facelift auch, um den Highway Driving Assistant 2 (HDA2) zu integrieren. Dieses System regelt Geschwindigkeit und Stopps auf Autobahnen und übernimmt automatisch das Abbiegen an Kreuzungen, das Einfahren in Einmündungen und das Auffahren auf die Hauptstraße, sobald der Fahrer dies über den Blinker anzeigt.

Darüber hinaus wurden weitere Funktionen hinzugefügt, wie die ferngesteuerte intelligente Einparkhilfe, die es ermöglicht, das Fahrzeug mit dem Funkschlüssel vor- und rückwärts zu bewegen, eine eingebaute Blackbox und eine Rückfahrkollisionsvermeidung – alles Systeme, die bereits in den neuesten Fahrzeugen der Hyundai Motor Group verfügbar sind.

Fotoquelle: Top-Rider

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