Heute haben wir neue Bilder und Informationen zum Kia Stinger Facelift, der dank unseres Kollegen SHM Studio völlig ungetarnt erwischt wurde. Er konnte Fotos dieses Prototyps schießen, die einige interessante Hinweise liefern.
Zunächst einmal trägt er statt des Kia-Logos den Stinger-Schriftzug (was bei heimischen Stinger-Modellen üblich ist), das Kia-Logo findet sich jedoch auf den Rädern. Abgesehen davon handelt es sich um ein GT-Line-Modell, das aber über die variable Auspuffanlage verfügt. Wird Kia den Stinger-Namen für Überseemärkte verwenden? Wird der 2.5 Turbo eine variable Auspuffanlage erhalten, ohne dass man zum teureren 3.3 GT-Modell greifen muss?
Die Leistung stieg im Vergleich zum Vorgänger, aber auch das Leergewicht nahm um 40 kg zu. Die Modellpflege des Stinger wird im August auf den Markt kommen. Der neue Stinger 2.5T kombiniert einen Smartstream G2.5 FR T-GDI-Motor mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe und erreicht eine maximale Leistung von 304 PS und ein maximales Drehmoment von 43 kgm.
Die Höchstleistung wird bei 5800 U/min abgerufen, und wie beim neuen Genesis G80 2.5T sind Motortyp und Spezifikationen identisch. Der Stinger 2.5T bietet im Vergleich zum bisherigen 2.0T-Motor 49 PS mehr und ein um 7 kgm höheres Drehmoment.
Mit der gesteigerten Antriebsleistung stieg auch das Leergewicht. Das Leergewicht des Stinger 2.5T mit Hinterradantrieb beträgt 1.690 kg, mit Allradantrieb 1.755 kg. Das sind jeweils 40 kg mehr als beim bisherigen Stinger.

Beim Stinger 3.3T wurden die Variablen für Ventilsteuerung, Auspuff und ECU geändert, und das Sportauspuffsystem sorgt für eine Leistungssteigerung auf 373 PS – 3 PS mehr als zuvor. Das Leergewicht bleibt identisch zum bisherigen Stinger.
Kia Motors rüstet den Stinger erstmals mit einer variablen Auspuffanlage aus. Diese geht über den bisherigen Soundgenerator hinaus und ermöglicht die Anpassung des tatsächlichen Auspuffgeräuschs von außen.
Das Erscheinungsbild der Modellpflege konzentriert sich auf verfeinerte Details. Die Grafik im Scheinwerfer, die Tagfahrleuchten oder die Stoßfänger wurden überarbeitet, und es gibt neu gestaltete Räder. Am Heck kommen ein durchgehendes Leuchtenband und sequenzielle Blinker zum Einsatz. Das Interieur behält, wie auf dem obigen Bild zu sehen, die Form des aktuellen Modells bei. Es ist mit einem digitalen Kombiinstrument und einem 10,25-Zoll-Monitor ausgestattet.




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