
Hyundai-Kia Motors wird das elektronisch gesteuerte Allradsystem „All Wheel Drive“ in den neuen Sonata und die nächste Generation des K5 (Optima) einführen, die auf der dritten Generation der Mittelklasse-Plattform basieren.
Laut ETNews werden Hyundai und Kia Motors die Entwicklung eines vollwertigen Allradsystems für eine Limousine abschließen und planen, es in der dritten Generation des K5 (Komplettumbau) zu verbauen, die voraussichtlich Ende des Jahres auf den Markt kommt. Das Unternehmen plant, die Anwendung auf den Hyundai Sonata auszuweiten.
Die von Hyundai-Kia entwickelte Mittelklasse-Plattform der dritten Generation ist so ausgelegt, dass sie verschiedene Strukturen aufnehmen kann, darunter die Limousinen Sonata und K5 sowie Sport Utility Vehicles (SUVs) und Elektrofahrzeuge. Mit der neuen Plattform hat sich die Designfreiheit erhöht, sodass ein permanenter Allradantrieb hinzugefügt werden kann.
Die Einführung des Allradsystems wird die Wettbewerbsfähigkeit der Mittelklasse-Limousinen erheblich steigern. Im heutigen Mainstream-Markt der Mittelklasse-Limousinen in Nordamerika verfügen nur der Subaru Legacy und der Nissan Altima über einen Allradantrieb. Die meisten Fahrzeuge, wie die stärksten Konkurrenten von Sonata und K5 – Honda Accord und Toyota Camry – hatten kein Allradsystem.

Das Allradsystem von Sonata und K5 zeichnet sich durch beste Antriebskraft in verschiedenen Fahrumgebungen aus. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen mechanischen Allradsystem, bei dem die Änderungen der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse begrenzt sind, werden die Bremskraft der linken und rechten Räder sowie die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse variabel gesteuert, indem der Zustand der Fahrbahnoberfläche und die Geschwindigkeit erfasst werden. Dies sorgt für stabiles Fahrverhalten auf rutschigen Straßen, bei schnellen Kurvenfahrten, auf winterlichen Schnee- und Eisstraßen.
Das neue Allradsystem integriert eine elektronische Kupplung zwischen den Antriebsachsen von Vorder- und Hinterrädern, um die Antriebskräfte aktiv auf Basis von Fahrinformationen wie Beschleunigung und konstanter Geschwindigkeit zu verteilen. Zudem wird eine Steuerungstechnik für Kurvensituationen angewendet. Sie steuert die Bremskraft der Räder, die bei Kurvenfahrt Antriebskraft benötigen, und der Räder, die nicht benötigt werden, um die Sicherheit bei schnellen Kurvenfahrten oder auf instabilem Untergrund zu verbessern.
Die Antriebskraft wird je nach Fahrmodus gesteuert, was sich vom bestehenden mechanischen Allradsystem unterscheidet. Im Eco-Modus liegt der Fokus auf der Kraftstoffeffizienz. Im Sport-Modus wird eine dynamische Fahransprache priorisiert und die Verteilung der Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse unterschiedlich eingestellt, was sowohl wirtschaftliches Fahren als auch Fahrspaß bietet.
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