
In diesem Jahr brachte die SEMA eine interessante Wendung für den Korean Car Blog.
Die SEMA gilt als eine der größten Automobilmessen der Welt. Tausende getunte Fahrzeuge und Hot Rods präsentieren dort die neuesten Trends und Produkte. Während unseres Rundgangs entdeckten wir einige bemerkenswerte Dinge.
Mehr koreanische Fahrzeuge auf der SEMA
Zunächst von neuen Supras und Jeeps umgeben, sah es düster aus, als wir nach getunten koreanischen Autos auf der SEMA suchten. Doch wir wurden angenehm überrascht und fanden mehrere über die gesamte Messe verteilt. Wir entdeckten vier Kia Stinger, mindestens fünf Hyundai Veloster, einige Kona, Santa Fe und mehrere Kia Optima. Unnötig zu erwähnen, dass wir begeistert waren – denn in diesem Jahr waren auf der SEMA mehr koreanische Autos zu sehen als je zuvor. Vielleicht ein positives Zeichen dafür, dass sich das Bild von Kia oder Hyundai zum Besseren wandelt.

Kein Kia Motors auf der SEMA
Zu unserer Überraschung war Kia Motors in diesem Jahr nicht auf der SEMA vertreten. An dem gewohnten Standort, an dem Kia stets präsent war, befand sich ein großer Messestand von Snap On Tools, der im Wettbewerb mit Harbor Freight stand, die ebenfalls einen Stand auf der Messe hatten. Diese Abwesenheit warf bei uns viele Fragen auf, warum Kia keinen Versuch unternommen hat, seine Präsenz auf der SEMA zu zeigen. Einige von uns spekulieren, dass Kia sich auf die CES vorbereitet, wie mehrere andere Hersteller, die die SEMA zugunsten anderer Veranstaltungsorte verlassen haben. Andere Spekulationen betreffen die Infrastruktur von Kia und deuten auf Veränderungen in der oberen Führungsebene hin. Was auch immer es sein mag, wir werden gespannt sein, was bei Kia los ist und ob diese Abwesenheit nur für dieses Jahr oder eine dauerhaftere Entscheidung gilt.
Hyundai auf der SEMA
Hyundai zeigte in diesem Jahr auf der SEMA eine beeindruckende Motorsport-Präsenz. Der koreanische Hersteller brachte den Hyundai Veloster TCR mit, bei dem die Profifahrer Michael Lewis und Harry Gottsacker Autogramme gaben. Zudem präsentierte man einen überrollkäfig-ausgestatteten Veloster Turbo, der für den Einsatz in der Pirelli World Challenge TC-Klasse im nächsten Jahr vorbereitet wurde. Hyundai legte noch einen drauf und zeigte den Bonneville Salt Flat Sonata Race Car, der Anfang des Jahres den Rekord in seiner Klasse aufstellte. Es war großartig zu sehen, dass Hyundai seine Motorsport-Aktivitäten weiter vorantreibt und dabei auch noch erfolgreich ist. Darüber hinaus wurden drei individuelle Umbauten vorgestellt: Einer war das bekannte Performance-N-Konzept des Veloster, das mit 100-prozentigen Carbonteilen und speziellen Komponenten ausgestattet ist, die dem N ein aggressiveres Erscheinungsbild verleihen. Es wird spekuliert, ob diese Teile auch für die Öffentlichkeit erhältlich sein werden, doch derzeit ist das alles reine Spekulation. Die beiden anderen Fahrzeuge waren ein individuell umgebauter Veloster mit einer aggressiveren Abstimmung und einer Reihe von Teilen anderer Zulieferer, die am Umbau beteiligt waren. Das nächste Fahrzeug war ein Hyundai Kona von Rockstar Energy Drink, der mit dezenten, aber gelungenen Offroad-Upgrades ausgestattet wurde, um die Geländetauglichkeit des Hyundai Kona zu demonstrieren.

Insgesamt präsentierte sich die SEMA in diesem Jahr koreanischen Autos gegenüber aufgeschlossener als in den Vorjahren. Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr aussieht und was unsere beiden koreanischen Hersteller dann aufbieten werden. Wir hoffen, dass Hyundai den Motorsport weiter vorantreibt und Kia ebenfalls in den Ring steigt und ein oder zwei weitere Rennwagen baut.

















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