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2021 Hyundai 45 EV Rendering

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Nachdem wir zahlreiche Erlkönigfotos gesehen haben – darunter eine Serie mit weniger Tarnung sowie den ersten Blick ins Innere – präsentieren wir heute ein realistisches Rendering der Serienversion des Hyundai 45 EV, Hyundais erstem Elektroauto einer neuen Ära. Das Bild stammt von unseren Freunden bei Carscoops. Was meint ihr?

Was wir bisher wissen:

Laut einem Bericht von AutoDaum hat Hyundai Motor Company das zweite Band des Ulsan-Werks 1 bereits auf eine reine Elektroauto-Produktionslinie umgestellt. Geplant sind im ersten Produktionsjahr 74.000 Einheiten und 2022 dann 89.000 Einheiten. Auch die Abmessungen, etwa die Fahrzeuglänge, wurden bestätigt.

Laut Automobilindustrie vom 12. Mai hat Hyundai dem Betriebsrat kürzlich die NE-Spezifikationen und Produktionspläne vorgelegt. NE ist das erste in Serie gefertigte Fahrzeug, das Hyundais dedizierte Elektroauto-Plattform (E-GMP) nutzt. Bisher hatte Hyundai nur Elektroautos auf den Markt gebracht, die auf modifizierten Plattformen bestehender Modelle wie Kona und Ioniq basierten. Deshalb gilt NE als Hyundais erstes echtes Next-Generation-Elektroauto.

NE wird als langes, flaches Coupé-SUV (CUV) gestaltet. Die Fahrzeuglänge (4635 mm) und -breite (1890 mm) ähneln denen des Mittelklasse-SUV Santa Fe. Die Höhe beträgt 1605 mm und liegt damit auf dem Niveau des kleinen SUV Kona (1565 mm). Beobachter gehen davon aus, dass das Design einem Coupé-SUV wie dem BMW X4 ähneln wird.

Das Design orientiert sich stark am Konzeptfahrzeug 45, das Hyundai im vergangenen September auf der IAA in Frankfurt präsentierte. Der 45 ist eine Neuinterpretation des Pony-Coupé-Konzepts von der Turiner Motorshow 1974. Der Radstand – also der Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse, der die Größe des Innenraums bestimmt – beträgt 3000 mm und ist damit länger als beim großen SUV Palisade (2900 mm). Ein Branchenkenner erklärte: „Wenn man eine reine Elektroplattform nutzt, entfällt der Platzbedarf für den Motor, sodass der Innenraum sehr großzügig ausfällt.“

Die Batterie stammt von SK Innovation. Die Basisversion ist mit einem 58-kWh-Akku ausgestattet, die Version mit konstanter Geschwindigkeit mit einem 73-kWh-Akku. Nach dem Laden beträgt die Reichweite 354 km beziehungsweise 450 km. Die Version mit konstanter Geschwindigkeit kommt damit auf eine größere Reichweite als Hyundais aktuelles Elektro-Vorzeigemodell, der Kona EV (406 km).

Bei der Elektro-Plattform liegt das Batteriepaket flach im unteren Teil der Karosserie. Bisher verbaute Hyundai die Batterie unter der Rücksitzbank, was jedoch den Nachteil hatte, dass der Boden anstieg und der Platz für die Fondpassagiere knapp wurde.

Auch die Ladezeit wurde deutlich verkürzt. An einer ultraschnellen Ladestation lässt sich die Batterie in 15 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Derzeit dauert ein Schnellladevorgang noch 40 Minuten. Das bedeutet, dass das Problem der langen Ladezeiten, das als größte Schwäche von Elektroautos gilt, gelöst werden kann.

Bis Ende dieses Jahres will Hyundai 20 ultraschnelle Ladestationen mit insgesamt 120 Ladepunkten errichten. Ab Januar nächsten Jahres wird das Fahrzeug nach Europa exportiert, im März folgt der Marktstart in Südkorea. Im Juli 2025 soll es dann auch in den USA auf den Markt kommen.

Mit dem NE startet Hyundai eine Offensive bei den Elektroautos. Derzeit umfasst die Modellpalette vier reine Stromer (Kona, Ioniq, Porter und den für China bestimmten Lafesta). Diese Zahl soll auf über 16 Modelle ausgeweitet werden. Bisher beschränkte sich Hyundai auf Elektroversionen einiger weniger Modelle wie kleine SUVs und Mittelklasse-Limousinen. Künftig sollen jedoch alle Baureihen vom Kleinwagen bis zur Oberklasse auch als Elektroversion angeboten werden. Auch ein Elektromodell der Luxusmarke Genesis ist geplant.

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