In einem Interview mit dem australischen Motor-Nachrichtenportal Drive wurde Albert Biermann kürzlich nach dem Schicksal des Hyundai i30 gefragt. Biermann räumte ein, dass es eine schwierige Frage sei, gab aber auch einen Hinweis darauf, worunter der Kompaktwagen und der Automarkt derzeit mit dem Aufstieg der SUVs leiden.
Der aktuelle i30 befindet sich in der dritten Generation, intern als PD bekannt, die die letzte sein könnte. Auf die Frage, ob der i30 eine neue Generation bekommen wird, sagte „Der Markt für Kompaktwagen geht stark zurück, er verlangsamt sich definitiv“, so Albert Biermann, heute Executive Technical Advisor von Hyundai.
„Wie lange werden wir weitermachen? Man kann keine einheitliche Antwort für das globale Geschäft geben. Das ist im Moment schwer zu sagen. Ich kenne den aktuellen Stand der Entscheidung nicht. Aber für verschiedene regionale Märkte gibt es definitiv unterschiedliche Herausforderungen und unterschiedliche Strategien.“ fügte er hinzu.
Laut Biermann können wir vermuten, dass der i30 in einigen Ländern mit weiterhin guter Nachfrage wie Europa oder Australien überleben könnte. Für andere Märkte wurde er bereits vor dem Facelift zur Modellpflege eingestellt, wie in Südkorea oder den USA.

Hyundai könnte eine Entscheidung treffen, aber die zweite Generation des Kona ist fast fertig, während wir nichts über den i30 wissen (obwohl er eineinhalb Jahre früher auf den Markt kam).
Während Hyundai offenbar noch über die Zukunft des i30 diskutiert, gibt es für ein 2016 eingeführtes Fahrzeug noch keine Pläne für eine neue Generation. Derzeit sind die Tests für die Markteinführung der zweiten Kona-Generation bereits Anfang nächsten Jahres abgeschlossen, womit der ursprüngliche Zeitplan um fast zwei Jahre verkürzt wird.
Vor nicht allzu langer Zeit haben wir Gerüchte aus unseren südkoreanischen Quellen vorweggenommen, die besagten, dass Hyundai intern keine Pläne habe, eine neue Generation des i30 auf den Markt zu bringen. Stattdessen könnte der neue Kona die i30-Familie in der Hyundai-Modellpalette tatsächlich ersetzen.
Angesichts der Tatsache, dass die gesamte i30-Baureihe von der Schwestermarke Kia mit dem XCEED überholt wurde, einem Crossover, der sich mit dem i30 die K-Serien-Plattform der Hyundai Motor Group teilt, ist das nicht abwegig. Die Menschen wollen heutzutage Crossover und SUVs, und das wird sich so schnell nicht ändern.
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