
Nachdem wir kürzlich die neuesten Erlkönigfotos des nächsten Hyundai Tucson veröffentlicht hatten, der in der Nähe des europäischen Designzentrums der Marke getestet wurde – dank CarPIX – haben wir heute weitere Bilder, diesmal vom Basismodell, die uns einen besseren Eindruck vom Design der Scheinwerfer und Rückleuchten vermitteln.
Was wir bisher wissen
Was bedeutet die dritte Entwicklungsstufe? Hyundai & Kia verwenden in der Regel drei Prototypen-Stadien: Die erste Stufe zeigt ein Fahrzeug in silberner/weißer Außenfarbe mit andersfarbigen Stoßfängern, unlackiertem Kühlergrill und einigen fehlenden Details. Die zweite Stufe bringt eine vollständig einheitliche Lackierung sowie neue Details wie Serienräder und verchromte Elemente. Die dritte Stufe ist der entscheidende Hinweis darauf, dass die Serienproduktion naht. Ein Blick auf die neuen Fotos der vierten Generation des Tucson genügt.
Dank des Vision-T-Prototyps, der im November letzten Jahres auf der Los Angeles Auto Show enthüllt wurde, haben wir nun eine klarere Vorstellung davon, wie der nächste Tucson aussehen wird – zumal Hyundai bestätigt hat, dass dieses SUV-Konzept die Designrichtung der vierten Generation vorgibt.
Statt sich am Hyundai Palisade zu orientieren, führt der neue Tucson eine eigene Designsprache für Hyundais SUV-Modellpalette ein. Der Blinker und das Tagfahrlicht sitzen weiterhin oben, während unten ein einzelner Projektor mit möglicherweise zusätzlichen Zierleuchten, aber in kleinerer Dimension, Platz findet. Der Scheinwerfer ist ebenfalls kompakter, aber mit schärferen Konturen und keinem horizontalen Rechteck wie beim Palisade. Was jedoch an den Palisade erinnert, sind die Lufteinlässe neben den Scheinwerfern. Schwer zu sagen, aber auch die Blinker scheinen einen benachbarten Lufteinlass zu haben.
Der Frontgrill hat ein anderes Design als das des größeren Geschwistermodells und wird ein völlig neues Design sein, das wir so noch nicht gesehen haben (trotz des Vision T Concept SUV). Ganz unten finden wir nun diesen kleineren und deutlich breiteren unteren Lufteinlass. Wir können nur über das endgültige Design spekulieren, aber es wird im Vergleich zur aktuellen Generation deutlich aggressiver ausfallen – hoffentlich erhalten wir bald einige Renderings.
Wir waren etwas überrascht, dass der Tucson nicht der neuesten Designsprache der Hyundai-Innenräume folgt. Heute ist uns aufgefallen, dass wir es mit der Hybridvariante des neuen Tucson zu tun haben – auf dem Bild oben sehen Sie den Beweis im Tachometer. Das Infotainment scheint in das Armaturenbrett integriert zu sein, anstatt als schwebendes Tabletsystem zu fungieren. Wir fanden das gleiche Lenkrad, das bereits im Sonata debütierte und auch im neuen Elantra zum Einsatz kommt. Diese Version könnte die Basisversion sein, da sie ein traditionelles Kombiinstrument besitzt, das dem des Kia Niro sehr ähnelt.
Die nächste Generation des Tucson wird mit dem neuen Theta3-2,5-Liter-Motor und einem 8-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet sein. Hyundai plant, den Theta3-Saug- und Turbomotor mit 2,5 Litern als Basismotor auf dem US-Markt einzusetzen. Das Debüt soll laut den neuesten Berichten aus Südkorea im April erfolgen, erstmals inklusive eines Hybridantriebs (aktuell gibt es nur einen Mildhybrid).
Hyundai Motor und seine Tochtergesellschaften aktualisieren derzeit die Fertigungsstraßen und Versorgungslinien des Werks in Alabama, da das Unternehmen beschlossen hat, die nächste Generation des Hyundai Tucson (Codename NX4) ab 2020 dort zu produzieren. Der Tucson wird seine Modellpalette zudem um einen Pick-up erweitern und ab 2021 eine Pick-up-Variante anbieten, den Santa Cruz.
Mehr als 60 Prozent der US-Automarktverkäufe entfallen auf SUVs – daher wird der Tucson im Werk in Alabama produziert, während die erwarteten Verkaufszahlen von Elantra und Sonata rückläufig sind. Derzeit fertigt das Werk in Alabama nur drei Modelle: den Santa Fe, den Sonata und den Elantra (koreanischer Name: Avante).










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