Start / Kia / 6. September 2023

Hyundai & Kia enthüllen Kamera-Sensor-Reinigungstechnologie 'Rotator Cam'

Hyundai & Kia Unveils Camera Sensor Cleaning Technology 'Rotator Cam'

Hyundai & Kia haben am 6. die erste ‘Rotator-Cam’-Technologie entwickelt, die äußere Verschmutzungen durch eine Kombination aus Drehung des Schutzglases und einem kleinen Wischer entfernt. Autonomes Fahren, das als einer der Bereiche mit dem härtesten Entwicklungswettbewerb gilt, wird technologisch immer fortschrittlicher, doch selbst kleinste Fremdkörper auf dem Sensor können fatale Fehler verursachen.


Das bedeutet, dass für ein feines Funktionieren des autonomen Fahrens zunächst eine zuverlässige Sensorreinigungstechnologie wichtig ist. Die derzeit am weitesten verbreitete Technik zur Reinigung von Kamerasensoren besteht darin, Scheibenwaschflüssigkeit durch eine ausklappbare Düse zu sprühen, um Fremdkörper zu entfernen. Bei Regen besteht jedoch der Nachteil, dass restliche Waschflüssigkeit oder angesammelte Regentropfen auf der Linsenoberfläche verklumpen können.

Die Methode, Verschmutzungen mit einem elektrischen Wischerblatt physisch zu entfernen, hat eine hervorragende Leistung bei der Beseitigung von Wassertropfen bei Regen, aber es gibt auch die Einschränkung, dass der Wischer das Sichtfeld des Kamerasensors verdecken kann. Die an diesem Tag vorgestellte Rotator-Cam-Technologie ist eine der verschiedenen Sensorreinigungstechnologien, die Hyundai & Kia entwickeln, und bietet den Vorteil, dass sie nicht nur Wassertropfen, sondern auch Staub und Schlamm effektiv entfernen kann.

Bei der Entwicklung des Rotator Cam legten Hyundai & Kia besonderes Augenmerk auf die Drehung des Schutzglases, das die Kameralinse abdeckt. Aufgrund des strukturellen Vorteils, dass der Sensor effektiv gereinigt werden kann, ohne die Sicht zu beeinträchtigen. Der Rotator Cam besteht aus einem Elektromotor zum Drehen des Schutzglases, einer Waschflüssigkeitszufuhr am unteren Ende des Schutzglases und einem feststehenden Wischerblatt.

Hyundai & Kia enthüllen Kamera-Sensor-Reinigungstechnologie 'Rotator Cam'

Zunächst wird bei Erkennung von Verschmutzung durch die Bildanalyse-KI die Waschflüssigkeitszufuhr automatisch aktiviert und das Schutzglas gedreht. Durch die Drehung wird der Schmutzkontakt in einen kleinen Wischer gefiltert, sodass wieder eine klare Bildübertragung möglich ist. Wenn über einen Spurhalteassistenten eine Regensituation erkannt wird, wird der Waschflüssigkeits-Sprühvorgang weggelassen, um das Verschmieren von Wassertropfen zu minimieren. Darüber hinaus ist der Rotator Cam mit einem integrierten Wischerblatt und einer Waschdüse für hervorragende Reinigungsleistung ausgelegt, wodurch verhindert wird, dass die Waschflüssigkeit nach außen spritzt, und der Waschflüssigkeitsverbrauch optimiert wird.

Insbesondere während Sensorreinigungstechnologien mit Schutzglas ein häufiges Problem von Feuchtigkeit im Inneren haben, kann die Rotator-Cam-Technologie das Schutzglas drehen und gleichzeitig den inneren Propellerflügel bewegen, um Feuchtigkeit zu entfernen. Tatsächlich sieht man im Testfahrvideo, das Hyundai & Kia an diesem Tag veröffentlichten, dass viele Regentropfen auf der Kameralinse gleichzeitig mit dem Betrieb des Rotator Cam bei starkem Regen abgewischt werden, sodass eine klare Sicht gewährleistet ist.

Wenn die Technologie kommerzialisiert wird, wird erwartet, dass sie zur Sicherheit des autonomen Fahrens beiträgt, indem sie die fortschrittliche Sensorik unterstützt, die für vollautonomes Fahren der Stufe 4 oder höher erforderlich ist. Darüber hinaus wird erwartet, dass sie die auf Düsen basierende Reinigungstechnologie ersetzen kann, die größtenteils importiert wird.

Derzeit führen Hyundai Motor und Kia Tests unter zahlreichen realistischen Szenarien zur sorgfältigen Überprüfung des Rotator Cam durch. Darüber hinaus wurde ein Patentantrag für die Rotator-Cam-Technologie eingereicht, und nach Haltbarkeits- und Leistungstests soll über eine Serienproduktion entschieden werden.

Hyundai & Kia erklärten, dass die Sensorreinigungstechnologie ein Schlüsselfaktor für die Weiterentwicklung des autonomen Fahrens sei, und alle Bereiche werden weiterhin hart daran arbeiten, verschiedene Komforttechnologien auf Basis der zukünftigen Mobilität zu entwickeln, die die Kundensicherheit an erste Stelle setzt.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.