Start / Motorsport / 31. Mai 2016

Hyundai Motor nutzt 24h-Rennen für zukünftigen Hochleistungsmotor

Hyundai Motor Builds on 24h Race for Future High Performance Engine

Hyundai N

Hyundai Motors Entwicklungsfahrzeug i30 2.0 Turbo erfüllte bei seinem ersten Renneinsatz beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring auf der legendären Nordschleife alle Erwartungen.

Das Rennen auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt diente als intensiver Test für den neuen, leistungsorientierten Motor, der im ersten N-Modell zum Einsatz kommen wird.
„Das Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist das härteste Rennen der Welt. Es ist die perfekte Umgebung, um die Belastbarkeit unseres neuen turboaufgeladenen Zweiliter-Motors mit Direkteinspritzung unter extremer Beanspruchung zu testen.“ Albert Biermann

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Der neu konstruierte Turbomotor, das Herz des Entwicklungsfahrzeugs, hielt den Strapazen des 24h-Rennens stand. Dies ist eine wichtige Erkenntnis für Hyundai Motor und die Entwicklung zukünftiger Hochleistungsmotoren.
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„Wir sind auf einem sehr guten Weg, was das Design unseres ersten N-Fahrzeugs betrifft. Bei der Entwicklung von Hochleistungsmotoren steht nicht die höchstmögliche PS-Zahl im Vordergrund. Stattdessen konzentrieren sich die Ingenieure auf maximalen Fahrspaß und Fahrfreude, ohne die Alltagstauglichkeit zu beeinträchtigen.“ Albert Biermann

Viele Komponenten des Hyundai i30 2.0 Turbo wurden für den Einsatz auf der Nordschleife geändert. Teile wie Motor, angepasste Aufhängung und Stoßdämpfer wurden verbessert, ebenso wie andere Bereiche wie Räder, Lenkung, Kotflügelverbreiterungen und Sicherheitskomponenten für den Motorsport optimiert wurden.

Neben den wichtigen Erkenntnissen, die in die Konstruktion zukünftiger Hyundai-Motoren einfließen werden, erwies sich das Rennen auch aus motorsportlicher Sicht als großer Erfolg. Der i30 2.0 Turbo ließ eine ganze Reihe der anderen 159 Fahrzeuge hinter sich, die an dem Langstreckenklassiker teilnahmen. Das Entwicklungsfahrzeug erreichte nach 24 Stunden die Ziellinie auf dem 90. Gesamtrang. Insgesamt absolvierten die Fahrer Bruno Beulen (BE), Michael Bohrer (DE), Alexander Köppen (DE) und Rory Pentinnen (FI) 91 Runden auf der anspruchsvollen Strecke, was einer Distanz von 2.309,39 Kilometern bei Renngeschwindigkeit entspricht, und erzielten mit 9:55,636 Minuten die schnellste Rundenzeit, die sogar die 10-Minuten-Marke unterbot.
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Das Entwicklungsfahrzeug, das am 24h-Rennen auf dem Nürburgring teilnahm, wurde von Peter Schumann, Hyundai-Motor-Händler und Rennwagenkonstrukteur, entworfen und gebaut. Die von Hyundai Motor Deutschland erfolgreich eingesetzten Rennwagen wurden ebenfalls von der Motorsportabteilung Schumann entwickelt, konstruiert und gebaut.
Über 185.000 Menschen versammelten sich, um das 24h-Rennen auf dem Nürburgring zu verfolgen. Etwa 12.000 Menschen waren in der „Hyundai N Fan Arena“, um die Hyundai-Fahrzeuge anzufeuern. Die drei Hyundai-Fahrzeuge, die am 24h-Rennen teilnahmen, beendeten das Rennen alle, wobei der Veloster 1.6 Turbo den ersten Platz in seiner Klasse belegte.

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