Die Hyundai Motor Group gab heute bekannt, dass Albert Biermann, Präsident und Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (F&E) des Konzerns, in den Ruhestand geht, aber weiterhin als Executive Technical Advisor für den Konzern mit Sitz in Europa tätig sein wird.
Als Executive Technical Advisor wird Herr Biermann den Konzern bei der Entwicklung neuer Produkte und zukünftiger Technologien beraten, darunter UAM, Robotik und Wasserstoff-Brennstoffzellen. Er wird auch die Entwicklung der Elektrifizierung von Performance-Fahrzeugen unterstützen und eine Schlüsselrolle bei der Talententwicklung spielen, indem er sein Fachwissen am Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH weitergibt.
„Es war eine enorme Freude und Ehre für mich, für die Hyundai Motor Group zu arbeiten und unsere Ingenieursabteilung zu einem ‚Second-to-none‘-F&E-Zentrum in der gesamten Automobilindustrie zu führen. Heute heben sich unsere Fahrzeuge in vielerlei Hinsicht von der Konkurrenz ab und verkörpern unsere starke Ingenieurskompetenz und unser Engagement“, sagte Herr Biermann (65). „Korea wird meine zweite Heimat bleiben, und alle meine Kollegen bei der Hyundai Motor Group werde ich immer als Teil meiner Familie betrachten. Ich möchte anerkennen, dass unser Erfolg stets auf dem starken Gemeinschaftsgeist der vielen talentierten Menschen bei Hyundai beruhte, und ich werde unsere einzigartigen Errungenschaften schätzen, wo immer ich lebe.“
„Dank Alberts unermüdlichem Einsatz, seiner unerschütterlichen Hingabe und seiner enormen Leidenschaft für das Unternehmen konnten wir viele große Erfolge in unserer Fahrzeugpalette erzielen, die alle aufzuzählen unmöglich wäre“, sagte Euisun Chung, Executive Chair der Hyundai Motor Group. „Sein Engagement für höchste Ingenieursstandards hat eine Schlüsselrolle dabei gespielt, dass unsere Gruppe zu einem der weltweit führenden Automobilhersteller geworden ist.“
Herr Biermann trat der Gruppe im April 2015 als Executive Vice President und Leiter der Fahrzeugerprobung und Hochleistungsentwicklung bei, nachdem er 31 Jahre bei BMW verbracht hatte. Mit Sitz im F&E-Zentrum der Gruppe in Namyang, Korea, leitete er die Entwicklung neuer Modelle von Hyundai, Genesis und Kia und überwachte Ingenieursprojekte in den Bereichen Fahrwerk, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Reduzierung von NVH (Geräusch, Vibration und Härte). Herr Biermann spielte auch eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Hochleistungs-Submarke Hyundai N. 2018 ernannte ihn die Gruppe zum Präsidenten und Leiter der F&E-Abteilung der Hyundai Motor Group.
Seit Herrn Biermanns Eintritt in die Gruppe hat sich die Fahrdynamik von Hyundai und Kia mit der erfolgreichen Einführung leistungsorientierter Fahrzeuge wie dem Hyundai i30 N und dem Kia Stinger deutlich verbessert, was das globale Bewusstsein für die Hochleistungsfähigkeiten beider Marken schärfte. Mit der Entwicklung der erfolgreichen E-GMP-Plattform unter Biermanns Führung nimmt HMG eine führende Rolle im Geschäft mit batterieelektrischen Fahrzeugen ein.
Darüber hinaus hat Herr Biermann mit der Vorbereitung der Gruppe auf einen Paradigmenwechsel in der Branche Innovationen in die F&E-Abteilung gebracht, und zwar durch ein architekturbasiertes System, das die Transformation des Unternehmens zu einem Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen erleichtern wird. Unter dem Motto „One Strong R&D Family“ führte er die Fahrzeugmarken der Gruppe zu einer nahtlosen und effizienten Kommunikation und Zusammenarbeit und verwandelte die F&E-Abteilung so in eine agile Organisation, die für die neue Ära gerüstet ist.
Unter Herrn Biermanns F&E-Führung hat die Gruppe Wettbewerbsfähigkeit in allen Bereichen der Mobilität entwickelt, indem sie ein modulares Architekturentwicklungssystem einführte, um die Komplexität zu reduzieren und die Entwicklungseffizienz zu steigern. Darüber hinaus hat er die Einführung des virtuellen Fahrzeugentwicklungssystems der Gruppe überwacht.
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1 Kommentareim glad biermann is retiring but still being a part of HMG to help out with his expertise without the high level stress of his current job. much better than just leaving the company