
Hyundai Motors erwägt eine vorübergehende ’60-Stunden-Woche‘, um die nach der Coronavirus-Infektion reduzierte Produktion wiederherzustellen. Am 24. soll Hyundai Motor Company der Gewerkschaft eine Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche vorgeschlagen haben. Geplant ist, die Gesamtproduktion durch Wochenendarbeit oder Überstunden an Werktagen zu steigern.
Laut Arbeitszeitgesetz darf die maximale Arbeitszeit an Werktagen 40 Stunden nicht überschreiten. Oft wird von der ’52-Stunden-Woche‘ gesprochen, da bis zu 12 Stunden Überstunden hinzukommen können.
Gemäß Artikel 53 des Arbeitszeitgesetzes kann der Arbeitgeber (das Unternehmen) jedoch in besonderen Fällen mit Zustimmung des Arbeitsministers und Einverständnis des Arbeitnehmers (der Gewerkschaft) die Arbeitszeit verlängern. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Produktion beliebter Modelle wie des Palisade, dessen Auslieferung mindestens fünf Monate dauert, und des Genesis GV80, für den weitere Verträge vorliegen, zu steigern.
In jüngster Zeit kam es bei Hyundai Motor infolge von Corona19 zu einer großen Produktionsunterbrechung. Laut dem am 13. vom Ministerium für Handel, Industrie und Energie veröffentlichten ‘Automobilindustrie-Trends Februar 2020‘ betrug die Anzahl der Tage, an denen der Betrieb in Hyundais Werk im Februar gestört war, 10,6 Tage.
In diesem Zusammenhang erklärte die koreanische Industrie- und Handelskammer am 12.: „Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre Arbeitsbelastung im Rahmen der 52-Stunden-Regelung zu bewältigen, wenn sie aufgrund von Selbstisolierung von Arbeitnehmern ausfallen oder nach einer Schließung wieder hochfahren. Es ist notwendig, dass die Regierung Sonderverlängerungen aktiv genehmigt.“


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1 KommentareHave they been able to ship any GV 80s to North America as of yet