
Während der ersten Ausfahrt mit der serienreifen Sonata bestätigten die US-Produktplaner von Hyundai das kommende Sonata N-Line-Modell – und überbrachten gleichzeitig die schlechte Nachricht, dass eine heiße Sonata N-Limousine nicht in Planung ist.
Zur Einordnung: In Hyundais Welt ist ein N-Modell (wie der Veloster N) die ultimative Performance-Variante, die für den Rennstreckeneinsatz ausgelegt ist, während eine N-Line nicht ganz so extrem abgestimmt ist. Auf die Frage von Motor1.com, ob es eine Chance für eine Topversion Sonata N gebe, antwortete ein Produktplaner: „Ich sehe das in Zukunft nicht kommen; das ist nicht unsere Absicht mit der Sonata.“
Stattdessen übernimmt die Sonata N-Line die Rolle des Performance-Modells, das im nächsten Herbst auf den Markt kommt. Motor1.com konnte heute während der nationalen Testfahrt der Standard-Sonata einen frühen Prototypen begutachten, der noch getarnt war. Und obwohl wir noch nicht über das Fahrverhalten sprechen dürfen, bestätigte Hyundai einige technische Daten des Autos.

Die Sonata N-Line wird einen aufgeladenen 2,5-Liter-Vierzylinder mit 290 PS (216 kW) und 310 lb-ft Drehmoment nutzen. Der Motor ist mit einem Achtgang-Nass-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt – dem gleichen Aggregat, das bald auch im Veloster N-Heißheck zum Einsatz kommt.
Dieser Antriebsstrang bleibt zumindest auf absehbare Zeit exklusiv der Sonata N-Line vorbehalten. Auf den Fotos ist zudem zu erkennen, dass die N-Line über eine Vierrohr-Abgasanlage und größere 19-Zoll-Räder verfügt (das Standardmodell trägt 18-Zöller). Allerdings hat das Auto weder ein Sperrdifferenzial noch Allradantrieb. Die Kraft wird ausschließlich auf die Vorderräder übertragen, unterstützt durch aktives Torque Vectoring.







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