
Deep Chroma Blue, einzigartiges Raddesign, komplett braunes Interieur und Drift-Mode machen dies zum seltensten Stinger aller Zeiten. Kia Motors America hat leise die erste Charge einer neuen Sonderedition des Kia Stinger GT ausgeliefert.
Die sogenannte Indigo Edition bringt eine einzigartige Variante des Stinger auf den US-Markt, die es so bisher nicht gab – obwohl sie in Übersee bereits erhältlich war.
Basierend auf dem regulären Stinger GT AWD und auf 500 Exemplare limitiert, zeichnet sich die Indigo Edition durch besondere Exterieur- und Interieurmerkmale aus. Alle Indigo Edition Stinger sind in der Farbe Deep Chroma Blue lackiert, die bislang in den USA nicht angeboten wurde. Es ist ein dezentes Dunkelblau, das fast schwarz wirkt, aber in direktem Sonnenlicht durch den hochmetallischen Lack eindrucksvolle Glanzlichter setzt.
Die Indigo Edition führt außerdem einen neu gestalteten 19-Zoll-Leichtmetallfelgen ein, der bisher nur auf internationalen Märkten erhältlich war. Im Innenraum hat Kia den Stinger GT Indigo Edition mit einem komplett braunen Interieur ausgestattet. Und das sind nicht nur ein paar Teile hier und da in einem Braunton, der weder zu dunkel noch zu hell ist – es ist jedes Teil des Innenraums.

Neben braunen Ledersitzen gibt es ein braunes Armaturenbrett, braune Teppiche, ein braunes Lenkrad, braune Türverkleidungen und einen braunen Schaltknauf (die Indigo Edition hat kein Drive-by-Wire-System, sondern einen traditionellen Schaltknauf). Das ist eine Menge Braun – also sollte man Braun mögen, wenn man diese Sonderedition kaufen möchte.
Die Indigo Edition bietet einige Extras, die man normalerweise nicht in einem Basis-Stinger GT findet, wie das große elektrische Schiebedach mit elektrischer Sonnenblende, eine kabellose Handy-Ladeschale, das bessere 8-Zoll-Infotainment-Display mit Navigation und das 720-Watt-Harman-Kardon-15-Lautsprecher-Audiosystem mit zwei Unter-Sitz-Subwoofern. Diese Features sind normalerweise den teureren GT1- oder GT2-Ausstattungen vorbehalten.
Das Auto hat sogar den gleichen samtigen Chamude-Himmel, den wir bereits in der GTS-Sonderedition gesehen haben, der nicht einmal in der Spitzenversion GT2 angeboten wird. Allerdings fehlen dieser Version das größere Vollfarbdisplay im Kombiinstrument, der adaptive Tempomat (es gibt einen normalen Tempomat), Nappaleder, die elektrisch verstellbare Lenksäule und die elektrische Heckklappe.
Der Stinger GT Indigo Edition wird vom gleichen 3,3-Liter-V6-Biturbo-Motor wie die anderen Stinger GT angetrieben, gekoppelt an das gleiche hauseigene 8-Stufen-Automatikgetriebe (allerdings mit verbesserter Logik gegenüber dem „normalen“ Stinger GT), sodass die Leistung dieses Autos nicht enttäuschen wird. Zudem verfügt die Indigo Edition über das gleiche D-AWD-System, das im Stinger GTS debütierte.
James Bell, Director of Corporate Communications bei KMA, teilte uns mit, dass die Indigo Edition „die Fähigkeit hat, bis zu 100 Prozent der Leistung an die Hinterräder zu senden, eine mechanische Sperrdifferenzial, eine überarbeitete Getriebesteuerungslogik sowie Torque Vectoring und Stabilitätskontrolle.“
Die Indigo Edition ist bereits im Verkauf. Wer also eines der 500 Exemplare ergattern möchte, die in den USA angeboten werden, sollte sich beeilen. Laut James Bell liegt der UVP dieser Sonderedition bei 45.000 US-Dollar, aber wir haben bereits gesehen, dass einige Händler selbst bei dieser Sonderedition deutliche Rabatte gewähren.
Bildquelle: Scott Harvey FB
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