Start / Alle Nachrichten / 11. September 2026

2028 Genesis G90 Facelift: Innenraum mit Pleos gesichtet

genesis g90 facelift

Kürzlich haben wir die ersten durchgesickerten Aufnahmen eines ungetarnten Prototyps des kommenden Genesis G90 Facelift gezeigt, der das zweite Genesis-Modell mit dem neuen Connect-W-System (auf Basis von Pleos Connect) werden soll. Neue Fotos zeigen nun das neue 3-Zeiger-Cockpit sowie das neue breite Zentraldisplay, das dem im GV90 besonders ähnlich sieht. Einziges bislang unbestätigtes Detail: ob es sich wie beim elektrischen Genesis-Flaggschiff-SUV ausfahren lässt.

Drei digitale Rundinstrumente nach Maß: Karosseriebau trifft moderne Technik

Das herausragende visuelle Update im Prototyp ist das Instrumentencluster des Fahrers. Weg vom konventionellen horizontalen Panel hat Genesis drei kreisrunde digitale Instrumentengehäuse direkt in die primäre Armaturenblende des Fahrers integriert.

Der Ansatz ist direkt von der Innenraumarchitektur des Genesis X Gran Equator Concept inspiriert und erinnert an die maßgeschneiderte Ästhetik britischer Ultra-Luxus-Referenzen wie Bentley:

  • Getrennte Telemetrie: Wichtige Anzeigen – etwa Geschwindigkeit, ADAS-Status sowie Navigations- oder Drehzahlhinweise – verteilen sich auf drei separate Ringe mit Metallzarge.

  • Fahrerzentrierter Fokus: Das Layout vermittelt die haptische, mechanische Aura, die man von einer Luxus-Limousine der Oberklasse erwartet, und bewahrt zugleich die scharfe Bildqualität moderner Digitaldisplays.

  • Flaggschiff-Abgrenzung: Die einzigartige Dreizeiger-Blende des G90 schafft eine bewusste visuelle Trennung zwischen Genesis' Top-Flaggschiff und dem Rest der Modellpalette.

Ultrabreites Zentraldisplay: Pleos-Architektur und Parallelen zum GV90

Neben dem Instrumentencluster sitzt ein ausgedehntes Breitbilddisplay. Zwar zieht es sich nicht durchgehend bis in den Instrumentenbereich des Fahrers, doch teilt es die exakt breite, flache Bauform des Genesis GV90 Flaggschiff-SUV.

Sichtbare Pleos-Softwarearchitektur

Die Erlkönigfotos bieten den bislang klarsten Blick auf das Serienlayout von Pleos Connect, der kommenden SDV-Plattform der Hyundai Motor Group auf Basis von Android Automotive OS:

  • Separate Fahrer-Info-Zone: Der linke Bereich des Zentralscreens ist strikt für Fahrzeugstatus, dynamische Fahrwerte und wichtige fahrerorientierte Telemetrie reserviert.

  • Modulare Multitasking-Fläche: Der restliche Bildschirm dient als großzügige Fläche für Vollbild-Navigationskarten, Media-Widgets, Drittanbieter-Apps und Multi-Zonen-Steuerung.

  • Gleo-KI-Agent: Integrierte generative KI ermöglicht ausführliche Sprachbefehle im Dialog und reduziert die Notwendigkeit, während der Fahrt durch Untermenüs zu navigieren.

Die Frage nach dem beweglichen Bildschirm: Im Prototyp eingefahren

Ein großes Rätsel rund um das Display des G90 ist die Frage, ob es die motorisierte Bewegung des GV90 übernimmt.

Im GV90 nutzt das herausfahrbare OLED-Display einen Ausfahrmechanismus, der im Stand nach oben fährt, um erweiterte Multimedia- und Relax-Modi freizugeben. Im geleakten G90-Prototyp war das Display dagegen in einer eingefahrenen, normalen Fahrposition zu sehen.

Ob der G90 einen identischen vertikalen Ausfahrmechanismus oder eine versteckte Drehlösung erhält, ist bislang unbestätigt – doch physische Proportionen, niedrige Einbaulinie und die UI-Aufteilung von Pleos entsprechen dem Breitbildsystem des GV90.

Neu gestaltete Mittelkonsole & Lenkstock-Schalthebel

Neben der Bildschirmarchitektur zeigen die geleakten Bilder auch umfangreiche ergonomische Neuerungen entlang des Mitteltunnels:

  • Schalthebel an der Lenksäule: Der kristallene Dreh-Wählhebel auf der Mittelkonsole entfällt zugunsten eines elektronischen Lenkstockhebels direkt hinter dem Lenkrad.

  • Aufgeräumter Ablagebereich der Oberklasse: Der Wegfall des Fahrwählhebels am Boden schafft wertvollen Platz für zwei induktive Ladeflächen, reduzierte haptische Klimabedienung und großzügige Holzpaneele mit offener Porenstruktur.

  • Verfeinerte Innenraum-Oberflächen: Zu erwarten sind aufgewertete Ledersteppungen, individuelle Ambientebeleuchtungszonen und erweiterte Bedienelemente für die Fondpassagiere, um mit den Klassenbesten mitzuhalten.

Exterieur-Design und Antriebs-Updates

Zur komplett überarbeiteten Kabine kommen umfangreiche Änderungen am Exterieur, die jüngste Prototypen bereits vorweggenommen haben:

  • Vom Neolun inspirierte Rückleuchten: In Südkorea getestete Prototypen zeigen ultradünne Zwei-Linien-LED-Rückleuchten über die volle Breite, die sauber um die hinteren Radhäuser laufen.

  • Modellierter Crest-Grill: Vorne wird ein neu gestalteter 3D-G-Matrix-Kühlergrill von schmaleren Micro-Lens-Array-Scheinwerfern (MLA) flankiert – für eine tiefere, selbstbewusstere Haltung.

  • Möglicher Hybridantrieb: Neben dem 3,5-Liter-V6-Biturbo wird allgemein erwartet, dass Genesis dieses Facelift für das Debüt seines leistungsstarken Heckantrieb-Hybridsystems nutzt.

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Kommentare

1 Kommentare
  1. anthony

    The 3 gauge cluster is the winner here and should have been in the new gv90/ Hopefully they make the equator X/