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Hyundai Story: Vom Ford Cortina zum N Vision 74

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Seit den frühen 1960er Jahren gingen koreanische Unternehmen wie Hyundai Partnerschaften mit internationalen Autoherstellern ein, darunter Nissan (Datsun), Toyota, Mazda, Fiat und Ford.

In diesen Jahren schmiedeten die koreanische Regierung und wichtige Industriekonzerne Allianzen, um auf diese Weise modernste Automobiltechnologie nach Südkorea zu bringen.

1967 stieg die Hyundai Group in die Automobilbranche ein – sowohl aufgrund der frühen Verbindungen des Gründers Chung Ju Yung zum Kfz-Reparaturgeschäft als auch aufgrund des wachsenden Drucks der Regierung.

Mit einer Ford Overseas Assembler Agreement montierte Hyundai Ford-Kompaktwagen, die als CKD-Bausätze importiert wurden.

Ford wiederum sollte Technologie und explizites Wissen wie Baupläne, technische Spezifikationen, Produktionshandbücher und die Schulung von Hyundai-Ingenieuren übertragen. Das ausgewählte Auto war der Cortina, ein mittelgroßer Familienwagen, der zunächst von Ford of Britain und dann von Ford of Europe hergestellt und vermarktet wurde.

In dieser Sonderausgabe zeigen wir die frühen Jahre von Hyundai und seine Verbindung zum Ford Cortina.

Dem Hyundai-Modell folgend und mit Hyundai-Geschwindigkeit handelnd, nutzten sie ihren Hintergrund als Bauunternehmen. Das Hyundai-Ford-Werk war innerhalb von sechs Monaten betriebsbereit – ein Rekord für die Ford-Montagewerke weltweit.

Um diese Aufgabe zu bewältigen, stellte Hyundai Teammitglieder aus seiner Bauabteilung zusammen, die über hervorragende Fähigkeiten im Projektmanagement und ingenieurwissenschaftliche Hintergründe verfügten.

Gemeinsam mit der Unterstützung eines Teams von zehn Ingenieuren, die von Ford entsandt wurden, lebten die koreanischen Ingenieure, Techniker und Bauarbeiter in einer provisorischen Unterkunft in der Nähe des Werks und arbeiteten 16 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Die anfängliche Fahrzeugproduktion im Werk konzentrierte sich auf zwei Modelle – zuerst den Ford Cortina Mark II und bald darauf den Ford Granada Mark II. Die Produktionszahlen stiegen von 614 Autos im Jahr 1968 auf 7.009 im Jahr 1973.

Ein koreanisches Auto

Diese frühe Zusammenarbeit in der Automobilindustrie endete, als die koreanische Regierung eine stärkere Lokalisierung von Technologie und Fahrzeugen anstrebte.

1976 war das Ergebnis dieser „Made in Korea“-Bemühungen der Hyundai Pony, der als ein wirklich koreanisches Auto betrachtet werden kann. Mehr zur Entwicklung des Pony im nächsten Teil unserer Serie – bleiben Sie dran!

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