Hyundai hat am Mittwoch die vierte Generation seines Vorzeige-SUV Santa Fe vorgestellt. Dies ist Teil der Strategie, die SUV-Palette innerhalb von drei Jahren zu verdoppeln, angesichts der steigenden Nachfrage nach solchen Fahrzeugen auf dem Weltmarkt.
Hyundai gab bekannt, dass man die Zahl der SUV-Modelle bis 2020 auf acht verdoppeln wolle, wobei jedes Modell in fünf Größensegmenten angeboten wird. Das Unternehmen brachte letztes Jahr den kompakten Kona auf den Markt, gefolgt von einem neuen Brennstoffzellenfahrzeug, dem Nexo, das letzten Monat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt wurde.
Das Unternehmen erklärte, dass bis 2020 zwei weitere SUV-Modelle auf den Markt kommen werden – ein größeres als der Santa Fe (Maxcruz) und ein kleineres als der Kona. Hyundai plant zudem, weitere elektrische SUV-Modelle anzubieten, um die Auswahl für Kunden zu erweitern.
„Wir hoffen, dass der neue Santa Fe über den heimischen Markt hinaus einen starken Verkaufserfolg auf der globalen SUV-Bühne erzielen und unser Markenimage eine Stufe höher heben wird“, sagte Lee Kwang-guk, Vizepräsident des Unternehmens, in seiner Präsentation in einem Ausstellungszentrum in Goyang. „Ich bin überzeugt, dass der neue Santa Fe ein Meisterwerk im mittelgroßen SUV-Segment sein wird, das Kunden tief zufriedenstellt und beeindruckt.“
Der designierte Nachfolger und Vize-Vorsitzende Chung Eui-sun treibt den Wandel voran und erweitert das Angebot von Limousinen auf SUVs. Chung präsentierte den Kona im Juni letzten Jahres und nahm im Januar an der Einführungsveranstaltung des Nexo teil.
Analysten zufolge werden SUVs in diesem Jahr der Schlüssel für Hyundais neue Modelle sein. „Der Kona wird im ersten Quartal 2018 exportiert, während die vierte Generation des Santa Fe ebenfalls auf den Markt kommt. Im dritten Quartal folgt das Tucson Facelift, gefolgt vom Genesis SUV und einem A-Segment-SUV im vierten Quartal“, sagte Esther Yim, Analystin bei Samsung Securities.
Die Einführung des neuen SUV erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Autohersteller in den USA und China, den beiden größten Märkten der Welt, an Boden verliert – unter anderem aufgrund fehlender neuer Modelle und negativer Stimmung gegenüber südkoreanischen Produkten. Die Verkäufe in China brachen 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 27,9 % auf 817.000 Einheiten ein, während die Verkäufe in den USA im gleichen Zeitraum um 11,5 % auf 686.000 zurückgingen.
Die Aktien von Hyundai Motor stiegen am Mittwoch um 4,23 % auf 160.000 Won und machten damit den Verlust von 0,97 % vom Vortag wieder wett.

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