Update: Wir haben die PS-Zahl versehentlich abgerundet.
Kia Motors hat heute den 2021 Kia Stinger für den südkoreanischen Markt vorgestellt. Die Änderungen sollen bald auch auf den globalen Märkten Einzug halten. Der überarbeitete Stinger erhält für das kommende Modelljahr dezente optische Retuschen, Motor-Upgrades und ein luxuriöseres Interieur.
Die größte Neuigkeit beim Stinger ist der neue 2,5-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, der das bisherige Basismodell mit 2,0-Liter-Motor aus der Zeit vor dem Facelift ersetzt. Die Leistung steigt damit deutlich von 252 PS und 260 lb-ft im Basismotor auf 300 PS und 311 lb-ft Drehmoment mit dem neuen 2,5-Liter-Turbo.
Der Stinger GT bleibt bei seinem 3,3-Liter-Biturbobenziner V6. Die Leistung steigt leicht von 365 PS auf 368 PS (der tatsächliche Wert beträgt 367,8 PS), das Drehmoment ändert sich nicht und wird weiterhin mit 376 lb-ft angegeben. Beide Motoren sind auch mit Allradantrieb erhältlich.
Äußerlich verfügt der Stinger nun serienmäßig über LED-Scheinwerfer, die in zwei Ausführungen erhältlich sind: ein neues Design, das offenbar die niedriger ausgestatteten Stinger-Modelle mit Reflektor-LED-Scheinwerfern ersetzt, vier separate LED-Tagfahrleuchten und LED-Fahrtrichtungsanzeiger vorne sowie die gleichen hochwertigen Linsen-LED-Scheinwerfer, die wir in den höherwertigen Stinger-Modellen der letzten drei Jahre hatten.
Die Rückleuchten sind für alle Stinger-Modelle völlig neu, mit einer durchgehenden roten LED-Leuchtenleiste, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt, LED-Bremsleuchten in einem neuen linearen Muster und hochwertig wirkenden, bernsteinfarbenen sequenziellen LED-Blinkern hinten.

2.5T-Modelle entfernen die unechten Motorhauben-Lufteinlässe, die bisher bei jedem Stinger serienmäßig waren, während die 3.3TT-Modelle sie behalten – sie sind weiterhin nicht funktional.
Es gibt zudem zwei völlig neue Raddesigns. Die 18-Zoll-Räder haben schräg angestellte Speichen, während die 19-Zoll-Räder ein geradlinigeres Design aufweisen. Beide neuen Radtypen sind zweifarbig lackiert mit einer silbernen, gedrehten Oberfläche. Beide zeigen zudem die Radmuttern offen, im Gegensatz zu den verdeckten Radmuttern des bisherigen Stinger GT, und beide haben eine coole, neue schwarze Zentralkappe mit „E“-Logo.
In Korea hat Kia lediglich eine reduzierte Farbpalette angekündigt: HiChroma Red, Snow White Pearl, Panthera Metal, Aurora Black Pearl und, neu beim Stinger, Celestial Blue – etwas heller als Deep Chroma Blue, aber deutlich dunkler als Micro Blue Pearl. Für andere Märkte könnten weitere Lackoptionen verfügbar sein.
Im Innenraum hat Kia dem überarbeiteten Stinger 2021 eine Extraportion Luxus verpasst. Rautengestepptes Nappaleder ist vorne und hinten in Schwarz, Braun oder Rot erhältlich, und die Türverkleidungen zieren zusätzliche Ziernähte, die für mehr optische Spannung in allen vier Türen sorgen. Auch das Armaturenbrett erhielt zusätzliche Steppnähte, und das glänzend schwarze Unterteil am Lenkrad wirkt nun eher wie eine Aluminiumstruktur.
Zu den technischen Verbesserungen im Innenraum gehört ein größerer 10,25-Zoll-Bildschirm mit abgerundeten Ecken, der viel dazu beiträgt, das Cockpit moderner wirken zu lassen. Der Kombiinstrumenten-Bereich ist leider nicht auf ein vollständiges Digitaldisplay umgestiegen. Allerdings arbeitet das große zentrale Display im Instrumententräger mit einem neu gestalteten Kamerasystem an der Außenhaut zusammen, um beim Betätigen des Blinkers den toten Winkel in Echtzeit auf dem Bildschirm anzuzeigen – ähnlich wie in anderen Hyundai- und Kia-Modellen wie dem Telluride.
Die Soundanlage wurde auf die Marke Lexicon (eine Premiummarke im Harman-Konzern) aufgewertet, ob sich dies jedoch in tatsächlichen Leistungssteigerungen des Audiosystems niederschlägt, können wir noch nicht sagen. Die Ambientebeleuchtung des aktuellen Stinger wurde überarbeitet und bietet nun Dutzende von Farben statt nur sechs; zudem wurde ein zusätzlicher Lichtstreifen im oberen Armaturenbrett und hinter dem 10,25-Zoll-Touchscreen integriert. Kehren wir kurz zum Bildschirm zurück: Er scheint die neueste Version von UVO zu beherbergen, ähnlich der im neuen K5.
Für 2021 kommen zudem weitere Sicherheitsfeatures hinzu, etwa die Möglichkeit, beim Abbiegen eine Kreuzung zu überwachen, um sicherzustellen, dass kein Fahrzeug bei Rot durchfährt, sowie der Highway Driving Assist, der GPS und die integrierten Karten nutzt, um auf Autobahnen für mehr Sicherheit zu sorgen. So würde das System beispielsweise die Geschwindigkeit reduzieren, wenn es erkennt, dass man auf der Autobahn zu schnell in eine Kurve fährt.
Der überarbeitete Stinger bietet eine weitere interessante Innenraum-Option: ein exklusives schwarzes Alcantara-Interieur. Dabei sind nicht nur die Sitzmittelbahnen mit schwarzem Alcantara und roten Ziernähten bezogen, sondern auch die sonst kunstledernen Türverkleidungen wurden durch dasselbe schwarze Alcantara mit roten Nähten ersetzt. Auch das mittlere Armaturenbrett-Teil ist in schwarzem Alcantara mit roten Nähten gehalten. Dies dürfte eine sehr attraktive Option sein und lässt sich mit Tuon-Zubehör wie einer Alcantara-Armlehne, einem Schaltknauf und einem Lenkrad akzentuieren – zumindest für den koreanischen Markt.
Nachdem der 2021 Kia Stinger in Korea enthüllt wurde, können wir es kaum erwarten zu sehen, wie er für die anderen Märkte weltweit ausgestattet sein wird. Diese Modellpflege ist dezent und evolutionär, bietet aber dennoch genügend zusätzliche Extras, um das Interesse der Leute wachzuhalten. Hoffentlich kann Kia genug verkaufen, um die Produktion einer zweiten Generation zu rechtfertigen – trotz allem, was wir bisher Gegenteiliges gehört haben.
Quelle: Kia
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