Die National Highway Transportation Safety Administration (NHTSA) forderte Hyundai auf, die mittleren hinteren Sicherheitsgurte in 14.728 Sonata Hybrids der Baujahre 2011 und 2012 auszutauschen, doch der koreanische Hersteller lehnte ab.
Es geht um einen Streit darüber, warum die Gurte ausgetauscht werden müssen. Die US-Sicherheitsvorschriften verbieten in der mittleren Position der Rücksitzbank „einen Lösemechanismus, der sowohl den Becken- als auch den Schultergurt am unteren Verankerungspunkt löst“.
Hyundai erklärte sich bereit, die 1.633 Hyundai Sonata Hybrids nachzurüsten, zögert jedoch, dies auch für die 13.095 bereits verkauften Fahrzeuge zu tun. Das Unternehmen argumentiert, dass keine Sicherheitsgefahr bestehe, und beantragt eine Ausnahmegenehmigung.
Die NHTSA wird Hyundais Antrag prüfen; wird der Antrag abgelehnt, muss das Unternehmen wie ursprünglich empfohlen vorgehen. Nur die Hybridversionen des Fahrzeugs sind betroffen. Im Falle einer Ablehnung wird Hyundai die Fahrzeughalter kontaktieren. Aufgrund der unsicheren Lage sollten Besitzer jedoch das Rückruf-Benachrichtigungssystem der NHTSA nutzen, falls Details durch die Maschen schlüpfen.

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