Start / Erlkönige / 28. Februar 2017

Gerüchte und Modellpflege – 7 KIA-Fahrzeuge

Rumors and Refreshes – 7 KIA Vehicles

7 Kia-Modelle

Kia war in den letzten Monaten auf Hochtouren unterwegs: Neue Modellpflegen, frische Fahrzeugstarts und Enthüllungen jagten einander. Das Angebot reicht von kleinen Stadtautos bis hin zu großen SUVs. Nachfolgend eine Zusammenfassung jedes Modells.

 7 Kia-Modelle

K9

Der K9 (in den USA als K900 bekannt) ist das teuerste Fahrzeug in Kias Modellpalette und zielt auf den großen Luxuslimousinen-Markt ab – denken Sie an die BMW 5er-Reihe. Ursprünglich 2012 in Korea auf den Markt gebracht, basiert der K9 auf der heckgetriebenen Hyundai-Equus/Genesis-Plattform. Gerüchten zufolge soll er 2018 mit deutlichen Überarbeitungen an Exterieur, Interieur und Motorenpalette erscheinen.

Auf Erlkönigfotos deutet sich an, dass der neue K9 einen leicht verlängerten Radstand, eine überarbeitete Frontpartie, einen neu gestalteten Kühlergrill sowie neue LED-Scheinwerfer und Rückleuchten erhalten wird. Die aktuellen Motoroptionen – ein V6 3,8 Liter mit 333 PS und ein V8 5,0 Liter mit 420 PS – dürften voraussichtlich beibehalten werden. Allerdings ist es gut möglich, dass der Biturbo-V6 mit 365 PS aus dem Stinger sowie eine AWD-Option Einzug in die Modellpalette halten.

7 Kia-Fahrzeuge

 

SORENTO

Die aktuelle Sorento-Generation ist erst vor knapp zwei Jahren auf den Markt gekommen, doch erste Erlkönigfotos deuten bereits auf eine Modellpflege hin. Zu den Neuerungen zählen ein überarbeiteter Frontbereich mit neu gestalteter Frontschürze, Kühlergrill, Motorhaube, Kotflügel sowie modifizierte LED-Scheinwerfer, Rückleuchten und Nebelscheinwerfer. Zudem gibt es Gerüchte über zusätzliche Motorisierungen und eine Hybridversion. Im Gespräch ist unter anderem der aus dem Stinger bekannte Twin-Turbo-V6 sowie ein neuer 400-PS-Hybrid, der auf dem KIA-Telluride-Konzeptfahrzeug basiert, das 2016 auf der North American Auto Show vorgestellt wurde. Der Telluride nutzt einen 270 PS starken 3,6-Liter-V6, der mit einem 130 PS starken Elektromotor kombiniert wird, der die Hinterräder antreibt. Auch im Innenraum sind deutliche Verbesserungen zu erwarten, um mit SUVs mitzuhalten, die mehr Luxus und Komfort bieten.

7 Kia-Fahrzeuge

PICANTO

Das kleinste Modell in Kias Modellpalette ist der Picanto, der sich nun in der dritten Generation befindet und erst kürzlich auf dem Genfer Autosalon 2017 enthüllt wurde. Der Picanto wird hauptsächlich in Großbritannien, Europa und asiatischen Ländern verkauft (dort auch als Kia Morning bekannt). Die Vorgängergenerationen waren enorm beliebt, fast schon Kultstatus, und erhielten hervorragende Kritiken. Die neue Generation dürfte diesen Erfolg noch weiter ausbauen.

Der urbane Straßenkämpfer präsentiert sich mit einer deutlich aggressiveren Optik und bietet zahlreiche neue Technik- und Sicherheitsfeatures, darunter einen schwebenden Infotainment-Bildschirm, der mit Android Auto und Apple CarPlay kompatibel ist, sowie ein autonomes Notbremssystem. Hinzu kommt ein neues Torque-Vectoring-System sowie ein neuer ~100 PS starker 1,0-Liter-T-GDI-Motor. Dieser Turbomotor ist der stärkste, der je im Picanto zum Einsatz kam. Schade nur, dass Kia ihn nicht in die USA bringt – dort wäre er ein sicherer Verkaufsschlager.

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RIO

Der neue Kia Pride (in den USA als Rio bekannt) wurde erstmals 2016 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und befindet sich nun in der vierten Generation. Aus bescheidenen Anfängen kommend, wird der neue Pride/Rio im Kleinwagensegment ein ernstzunehmender Gegner sein. Er übernimmt einige Designelemente des aktuellen Optima, etwa den Tigernasen-Kühlergrill, verfügt über eine aerodynamischere Karosserie sowie überarbeitete Scheinwerfer und Rückleuchten.

Die Benzinmotoren reichen vom Dreizylinder-1,0-Liter-Kappa-Turbomotor mit rund 98 PS bis zum 1,6-Liter-Aggregat mit 138 PS.  Dieselvarianten sind ebenfalls erhältlich, jedoch nur in Europa und Asien.  Als Getriebe stehen ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder eine 6-Stufen-Automatik mit Overdrive zur Wahl.  Der Innenraum wächst leicht, dazu kommen technische Aufwertungen wie die Möglichkeit zur Anbindung von Android- und Apple-Geräten.

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FORTE

Der Kia K3/Forte erhielt für das Modelljahr 2017 eine dezente Modellpflege, die einige äußere Neuerungen wie eine neue Frontschürze, eine zusätzliche Ausstattungslinie sowie Verbesserungen im Innenraum umfasst.  Wie der Rio trägt auch der Forte nun den Tiger-Nasen-Grill und verfügt über überarbeitete Scheinwerfer und Rückleuchten.  Die neue, sportlichere S-Linie positioniert sich zwischen den Versionen LX und EX.  Diese Ausstattung bringt ein straffer abgestimmtes Sportfahrwerk, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einen Heckspoiler und LED-Scheinwerfer mit sich.  

Bei den Motoren bietet Kia nun einen 2,0-Liter-Atkinson-Motor an, der mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem neuen 6-Gang-Automatikgetriebe der zweiten Generation kombiniert werden kann, das einen geringeren Kraftstoffverbrauch und sanftere Schaltvorgänge verspricht. Zu den technischen und sicherheitstechnischen Verbesserungen gehören die Möglichkeit zur Anbindung von Android- und Apple-Geräten sowie autonome Notbremssysteme und Frontkollisionswarner.

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STONIC

Zurück zu den Crossovern: Es wurde bekannt gegeben, dass Kia einen neuen kleinen Kompakt-Crossover namens Stonic auf den Markt bringen wird. Viele Details zum Stonic haben wir noch nicht, doch es scheint, dass er ein direkter Konkurrent von Fahrzeugen wie dem Honda HR-V und dem Mazda CX-3 sein wird. Es wurde bestätigt, dass der Stonic auf dem Rio basiert, daher erwarten wir ähnliche Motor- und Antriebsstrangoptionen, darunter den 1,6-Liter-Motor mit 138 PS und ein 6-Gang-Automatikgetriebe.

7 Kia-Fahrzeuge

STINGER

Zu guter Letzt haben wir den Kia Stinger, der kürzlich auf der North American International Auto Show 2017 enthüllt wurde. Der Stinger ist eines der ersten Fahrzeuge, das direkt von Albert Biermann beeinflusst wurde, dem ehemaligen BMW-M-Vizepräsidenten und heutigen Leiter der Fahrzeugerprobung und Hochleistungsentwicklung von Kia. Der Stinger basiert auf dem GT Concept und ist als echter Gran Turismo oder Sportlimousine konzipiert. Denken Sie an lange, luxuriöse, aber temperamentvolle Fahrten. Schlanke Flugzeug-Designelemente mit all den technischen Spielereien, die Sie sich im Innenraum vorstellen können (einschließlich Android Auto und Apple CarPlay-Integration) bis hin zu einer auffälligen, sportlichen Außenhaut, die an allen vier Ecken mutig und aggressiv gestaltet wurde.

Der Stinger wird in zwei Antriebsvarianten und mit zwei Motorisierungen angeboten. Bei den Antriebsvarianten haben Sie die Wahl zwischen Hinterrad- oder Allradantrieb. Die erste Motorisierung ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, der die meisten Käufer mit 255 PS und 359 Nm zufriedenstellen dürfte. Für diejenigen unter uns mit einem größeren Appetit auf Geschwindigkeit wird der Stinger optional auch mit einem 3,3-Liter-V6-Biturbomotor erhältlich sein, der deutlich über 360 PS und 510 Nm leistet. Kia schätzt, dass der V6-Turbomotor den Stinger in nur 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h (0-62 mph) beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 269 km/h (167 mph) erreicht. Für diejenigen, die in kälteren Regionen leben, wird die Allradoption den Stinger wie zu Hause fühlen lassen und sicherstellen, dass Sie die gesamte Leistung ohne Probleme auf die Straße bringen können. Beide Motorisierungen werden mit einem Achtgang-Getriebe der zweiten Generation kombiniert, das einen verbesserten Kraftstoffverbrauch und sanfte Schaltvorgänge bietet.

Was halten Sie von diesen Kia-Fahrzeugen? Sagen Sie es uns in den Kommentaren unten.

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