Kia Motors America (KMA) hat heute auf der Los Angeles Auto Show den neuen Kia Sportage 2017 enthüllt. Der Sportage der vierten Generation, das dienstälteste Modell von KMA, vereint atemberaubend modernes Design mit einer Karosserie, die sowohl steifer als auch geräumiger ist als zuvor.
Moderne Fahrerassistenzsysteme, deutliche Verbesserungen an Fahrwerk und Lenkung sowie der optionale intelligente Allradantrieb verbessern die Fahrdynamik des Sportage erheblich, während hochwertige Materialien und erstklassige Verarbeitung in einem ansonsten zweckmäßigen Segment ein gehobenes Erlebnis schaffen.
„Einfach gesagt, der Sportage ist eine Klasse für sich im Segment der kompakten CUVs“, sagte Orth Hedrick, Vizepräsident für Produktplanung bei KMA. „Statt langweiliger Zweckmäßigkeit vereint der Sportage deutlich europäisches und sportliches Design mit durchdachter Gestaltung und Funktionalität, darunter innovative Raumaufteilung, hochwertige Materialien, einen turbogeladenen Motor und überraschende Ausstattungsmerkmale. Die Verkaufszahlen kompakter CUVs steigen steil an, und der neue Sportage 2017 trifft genau den richtigen Punkt, indem er eine Alternative für diejenigen bietet, die sich mit einem Fahrzeug ausdrücken möchten, das vielseitig genug ist, um ihren individuellen Lebensstil zu unterstreichen.“
Der geräumigere und luxuriösere Innenraum des neuen Sportage besticht durch beeindruckende Verarbeitungsqualität mit hochwertigen, weich anfühlenden Materialien und einer Reihe von Technologien, die Komfort, Bedienfreundlichkeit und Konnektivität verbessern. Aktualisierungen am Antriebsstrang sorgen für eine höhere Effizienz und Leistung, während Änderungen am Fahrwerk ein besseres Fahrverhalten und mehr Komfort bieten. Wie das Vorgängermodell wird der neue Sportage im Kia-Werk in Gwangju, Korea, gebaut und in drei Ausstattungsvarianten (LX, EX, SX Turbo) erhältlich sein, wenn er nächstes Jahr in den Verkauf geht. Die Preisgestaltung wird zeitnah zum Verkaufsstart bekannt gegeben.
Glücklicherweise wird diese Front nur für AWD-Modelle erhältlich sein
Aggressives, inspiriertes Design
Entworfen unter der Leitung von Kia-Präsident und Chefdesigner Peter Schreyer, vereint die Karosserie des 2017 Sportage glatte Kurven mit scharfen Kanten. Obwohl jedes Karosserieteil neu ist, zeigt das „Gesicht“ des neuen Sportage die größte Veränderung gegenüber dem Vorgänger. Kias Markenzeichen, der „tiger-nose“ Kühlergrill, sitzt vertikal in der Frontschürze, während die Scheinwerfer höher positioniert sind und entlang der Außenkanten der scharf gezeichneten Motorhaube nach hinten auslaufen. Ein tieferer, breiterer Frontspoiler – zur besseren Motorkühlung vergrößert – verleiht der unteren Hälfte des Sportage-Gesichts mehr optisches Volumen, was zu einer standfesten und aggressiven Erscheinung führt, obwohl die Gesamtbreite mit 73,0 Zoll unverändert zum Vorgänger bleibt. Der Radstand wurde um 1,2 Zoll verlängert (nun 105,1 Zoll), während die Gesamtlänge um 1,6 Zoll auf 176,4 Zoll zugenommen hat.
Trotz der größeren Abmessungen bleibt der neue Sportage dank seines abfallenden Dachverlaufs und der stark geneigten Heckscheibe sofort erkennbar. Kurze Überhänge und weit in die Ecken reichende Räder sind weiterhin Markenzeichen des Sportage, während ein längerer, aerodynamischerer Spoiler und kräftigere Radhäuser dem kompakten CUV eine dynamischere Optik verleihen. Geschmackvolle Chromakzente um die Fenster verleihen dem Sportage LX und EX eine edlere Anmutung, während das Topmodell SX Turbo mit neuen „ice cube“ LED-Nebelscheinwerfern, HID-Scheinwerfern, LED-Rückleuchten, satinierten Außenzierteilen, metallischem Unterfahrschutz und 19-Zoll-Leichtmetallrädern noch mehr optische Akzente setzt.
Modernes und verfeinertes Interieur
Im Innenraum bietet das neue Sportage-Cockpit mit fahrerorientiertem Layout ein einfaches und modernes Design mit klaren horizontalen Linien, die ein geräumigeres Interieur betonen. Die horizontale Gestaltung des Armaturenbretts unterteilt es in zwei klare Zonen. Die obere „Display“ Zone liefert über das Kombiinstrument und den neuen Farb-Touchscreen, der um 10 Grad zum Fahrer geneigt ist, Informationen an die Insassen. Die untere Hälfte, die „Control“-Zone, verfügt über leicht erkennbare Bedienelemente für die optionale Zweizonen-Klimaautomatik, die Audioanlage und die Sekundärbedienelemente. Wie der Touchscreen ist auch die Mittelkonsole zum Fahrer hin angewinkelt.
Für ein noch hochwertigeres Ambiente sorgen die Option eines einfarbigen (Schwarz) oder zweifarbigen (Dunkelgrau und Hellgrau oder Schwarz und Beige) Innenraums, während Metallelemente in Kombination mit weich gepolsterten Materialien zu einem edleren Interieur beitragen. Die Modelle EX und SX Turbo kommen mit üppigen Ledersitzen, und der SX Turbo hat ein beheiztes, lederbezogenes D‑förmiges Lenkrad mit Schaltwippen, Klavierlackzierleisten an der Mittelkonsole, Aluminiumpedale und echte Ziernähte auf dem Armaturenbrett.
Dank der größeren Außenabmessungen und cleveren Verpackungskunst sind die Innenmaße gewachsen, was mehr Platz und Komfort bietet. Die Kopffreiheit vorn wuchs um 0,2 Zoll auf 39,3 Zoll, hinten um 0,6 Zoll auf 39,1 Zoll. Die Beinfreiheit vorn nahm leicht zu, hinten legte sie um 0,3 Zoll auf 38,2 Zoll zu. Die zweite Reihe hat einen um 1,6 Zoll tiefergelegten Innenraumboden (die Bodenfreiheit bleibt bei Frontantrieb unverändert 6,4 Zoll, bei Allrad 6,8 Zoll) und der Hüftpunkt der Rücksitzbank ist um 1,2 Zoll tiefer. Das kommt den Passagieren auf der zweiten Reihe mit mehr Kopffreiheit (über einen halben Zoll mehr) und einer bequemeren Sitzposition zugute. Für noch mehr Komfort sorgen Optionen wie dreistufige Sitzheizung vorn, 10‑fach elektrisch verstellbarer Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze und 8‑fach elektrisch verstellbarer Beifahrersitz.
Ebenso wie der Passagierraum gewachsen ist, hat auch das Kofferraumvolumen zugenommen. Dank eines innovativen doppelten Kofferraumbodens und eines verbreiterten Ladebereichs ist das Ladevolumen hinter der zweiten Reihe deutlich von 26,1 auf 30,7 Kubikfuß (SAE) gestiegen. Durch die Verlagerung des Kennzeichens vom Stoßfänger zur Heckklappe konnte die Ladekante gesenkt werden, was das Be‑ und Entladen erleichtert. Eine intelligente elektrische Heckklappe (Smart Power Liftgate), die sich automatisch öffnet, wenn sich der Schlüssel innerhalb von drei Fuß am Fahrzeug befindet, ist ebenfalls erhältlich.
Die Rundumsicht wurde verbessert, indem die Seitenspiegel tiefer an den Türen angebracht wurden, dünnere A‑ und C‑Säulen verwendet und eine größere Heckscheibe in die Heckklappe integriert wurde. Dieses Raumgefühl wird durch ein optionales Panoramadach noch verstärkt, das 4,1 Zoll länger ist als beim Vorgängermodell.
Kia‑Ingenieure reduzierten Geräusche, Vibrationen und Härte (NVH) durch den Einsatz einer Vierbuchsen‑Aufhängung an der Hinterachse, um Fahrgeräusche zu isolieren, sowie zusätzlicher schalldämmender Materialien in den Radhäusern des Sportage. Auch Windgeräusche werden durch dickeres Frontseitenglas, eine Lippendichtung für das Panoramadach und zusätzliche Schalldämmung in den Türen reduziert. Der Sportage 2017 ist zudem aerodynamischer – der Luftwiderstandsbeiwert sank von 0,37 auf 0,35 Cd.
Eine tragfähige Basis
Die Karosseriestruktur des neuen Sportage wurde durch den umfangreichen Einsatz von hochfestem Stahl (AHSS) deutlich verbessert. Mit 51 Prozent Anteil an hochfestem Stahl im Karosserie-Rohbau gegenüber 18 Prozent beim Vorgängermodell hat sich die Torsionssteifigkeit um 39 Prozent erhöht. Darüber hinaus verbessert der vermehrte Einsatz von warmumgeformtem Stahl die Strukturintegrität. Das Material wurde zur Verstärkung der A-, B- und C-Säulen, der Seitenschweller, der Dachstruktur und der Radläufe verwendet. Dank des stabileren Kerns streben die Sportage-Ingenieure eine Gesamt-Fünf-Sterne-Bewertung der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) sowie die Auszeichnung „Top Safety Pick+“ des Insurance Institute of Highway Safety (IIHS) für den kompakten CUV an.
Der 2017er Sportage wird über ein breites Spektrum an Fahrerassistenzsystemen verfügen darunter:
- Autonome Notbremsung (AEB), die eine mögliche Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder Fußgänger erkennen und den Sportage zum Stillstand bringen kann
- Spurverlassenswarnung (LDWS), die einen akustischen Alarm auslöst, wenn erkannt wird, dass der Fahrer die Spur ohne Blinken verlässt
- Toter-Winkel-Assistent (BSD) mit Spurwechselassistent (LCA), der Fahrzeuge bis zu 70 Meter hinter dem Sportage überwacht und den Fahrer durch eine optische Warnung im Außenspiegel auf ein Fahrzeug im toten Winkel hinweist
- Querverkehrswarnung hinten (RCTA), die den Fahrer warnen kann, wenn beim Rückwärtsausparken andere Fahrzeuge hinter dem Sportage vorbeifahren
- Bi-HID-Scheinwerfer mit Dynamic-Bending-Light-Technologie (DBL)
Verfeinertes und temperamentvolles Fahrverhalten
Die völlig neu gestaltete, vollständig unabhängige Vorderradaufhängung macht einen großen Schritt nach vorn in Sachen Fahrkomfort. Eine Vierpunkt-Lagerung sorgt für mehr Stabilität und ein natürlicheres Ansprechen auf wechselnde Fahrbahnbeschaffenheiten, während steifere Radlager und Buchsen ein präziseres Handling ermöglichen. Die vollständig unabhängige Hinterachse verfügt nun über ein Zweikammer-Stoßdämpfergehäuse, und sowohl Allrad- als auch Frontantriebsmodelle profitieren von einer Mehrlenkerachse mit zwei unteren Querlenkern. Der SX Turbo wurde mit strafferen Stoßdämpfern speziell auf ein sportlicheres Handling abgestimmt, das seinem athletischen Charakter entspricht.
Der 2017er Sportage wird mit Front- oder Allradantrieb angeboten, jeweils gekoppelt mit einem Sechsgang-Sportmatic-Getriebe. Das intelligente Dynamax-Allradsystem ist für jede Ausstattungsvariante erhältlich und verfügt über ein 50/50-Sperrdifferenzial. Das System erfasst, antizipiert und optimiert die Traktionsanforderungen für alle Straßen- und Witterungsbedingungen. Allradmodelle erhalten eine eigenständige Frontschürze mit einem größeren Böschungswinkel für bessere Geländetauglichkeit.
Die Lenkung ist ein weiterer Bereich, der verbessert wurde. Die Ingenieure haben die Lenkbox weiter vorne an der Achse montiert, um eine bessere Gewichtsverteilung zu erreichen. Mit 25 Prozent weniger Reibung als das Vorgängermodell bietet der Sportage 2017 sanftere und präzisere Lenkbewegungen sowie ein besseres Fahrgefühl.
Effizienz und Fahrleistung standen bei der Neuabstimmung der Motoren im Fokus. Der kraftvolle 2,0-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor T-GDi im SX Turbo leistet 241 PS und 260 lb-ft Drehmoment und wurde neu abgestimmt, um die Kraftstoffeffizienz zu verbessern und ein besseres Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich zu bieten. Die Modelle LX und EX verwenden einen Saugmotor mit 2,4 Litern Hubraum, der 181 PS und 175 lb-ft Drehmoment liefert und ebenfalls auf eine bessere Kraftstoffeffizienz abgestimmt wurde.
Fortschrittliche Telematik, Audio und Unterhaltung
Der komplett neue Sportage bietet eine Reihe neuer und hochentwickelter Bordtechnologien, um das Fahrerlebnis zu verbessern und die Fahrer vernetzt zu halten. Der LX ist serienmäßig mit einem 5,0-Zoll-Farb-Touchscreen ausgestattet, der Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Streaming-Audio, SiriusXM-Satellitenradio und eine Rückfahrkamera umfasst. Beim EX kommt ein 7-Zoll-Kapazitiv-Touchscreen mit der neuesten Version von Kias preisgekröntem Telematik- und Infotainmentsystem UVO zum Einsatz, das im neuen Sportage sein Debüt feiert. Ausgestattet mit Android Auto, Apple CarPlay (später verfügbar) und UVO eServices mit 14 Telematikdiensten bietet das verbesserte System bis zu 8 GB Musikspeicher, Zugriff auf Bildschirm-Apps wie Pandora und Soundhound sowie die Möglichkeit, einen WLAN-Hotspot einzurichten – alles kostenlos. Der SX Turbo bietet all das sowie einen 8-Zoll-Touchscreen und ein integriertes Navigationssystem.
Alle Sportage-Modelle sind serienmäßig mit einem 160-Watt-Sechs-Lautsprecher-Audiosystem ausgestattet, und ein leistungsstarkes 320-Watt-Harmon-Kardon-Premium-Audiosystem ist erhältlich, das acht Lautsprecher inklusive Subwoofer, einen externen Verstärker und die Clari-Fi Musikrestaurationstechnologie für unvergleichliche Audioqualität bietet.
















Kommentare
4 KommentareFront end disaster ... Puke just puked on some puke
Yeah, the AWD model front end makes me cry
I own a 2014 Sportage EX, fully loaded and bought new, just turned over 20K miles and we totally were looking forward to trading it in for the next gen Sportage. This was based on the concept drawings mainly and how well Kia has progressed. Satisfaction and how good it looks along with reliability helped. I love our flared fender muscular look and sporty front. Looking at this new one absolutely solidifies that I will be looking elsewhere. That thing is fugly, nice Optima grill as well. They literally ruined a great design. Thanks Kia.
Front, total disaster!!! Your sales în Europe will fall under 200 such cars/year. Instead Tucson will go sky high. Kia sorry but this îs the truth.