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2028 Genesis G90 Facelift: Frontdesign auf Pleos-Connect-Display aufgetaucht

2028 Genesis G90

Bei der Analyse unserer aktuellen Erlkönigfotos – die den ersten ungetarnten Blick in den Innenraum des kommenden Genesis G90 Facelift liefern, der das zweite Genesis-Modell mit dem neuen Connect-W-System werden soll – ist uns aufgefallen, dass das Frontdesign der neuen Limousine auf dem zentralen Display deutlich zu erkennen ist. Das erlaubt es uns, die Designänderungen zu bestätigen, die wir aufgrund von Erlkönigfotos und exklusiven Renderings bereits erwartet hatten – darunter der Einbau des Illuminated Crest Grille, ähnlich wie beim Serienmodell des GV90.

Maßgeschneiderte digitale Dreifachanzeigen: Karosseriebau trifft moderne Technik

Das auffälligste optische Update im Innenraum des Prototyps ist das Instrumentendisplay des Fahrers. Weg vom konventionellen horizontalen Panel hat Genesis drei runde digitale Instrumentengehäuse direkt in die primäre Instrumenteneinheit des Fahrers integriert.

Die direkte Inspiration stammt aus der Innenraumarchitektur des Genesis X Gran Equator Concept. Dieser Ansatz beschwört die maßgeschneiderte Ästhetik britischer Ultra-Luxus-Referenzen wie Bentley herauf:

  • Getrennte Telemetrie: Zentrale Anzeigen – etwa Geschwindigkeit, ADAS-Status sowie Navigations- oder Drehzahlhinweise – sind in drei separate Ringe mit Metallzarge unterteilt.

  • Fahrerzentrierter Fokus: Das Layout vermittelt die haptische, mechanische Aura, die man von einer Flaggschiff-Limousine erwartet, und bewahrt zugleich die scharfe Bildqualität moderner Digitaldisplays.

  • Abgrenzung zum Flaggschiff: Die einzigartige Dreifach-Instrumenteneinheit schafft eine bewusste visuelle Trennung zwischen Genesis' Top-Flaggschiff und dem Rest der Modellpalette.

Ultrabreites Zentraldisplay: Pleos-Architektur und Parallelen zum GV90

Neben dem Instrumentencluster sitzt ein ausladendes Widescreen-Display. Es erstreckt sich zwar nicht durchgehend bis in den Instrumentenbereich des Fahrers, teilt aber exakt die breite, flache physische Grundfläche des Genesis GV90 Flaggschiff-SUV.

Sichtbare Pleos-Software-Architektur

Die Erlkönigbilder bieten unseren bislang klarsten Blick auf das Serienlayout von Pleos Connect, der kommenden SDV-Plattform des Hyundai Motor Group auf Basis von Android Automotive OS:

  • Separate Fahrerinfo-Zone: Der linke Teil des Zentralbildschirms ist strikt für Fahrzeugstatus, dynamische Fahrdaten und fahrerrelevante Telemetrie reserviert.

  • Modulare Multitasking-Fläche: Der restliche Bildschirm dient als großzügige Fläche für vollflächige Navigationskarten, Medien-Widgets, Apps von Drittanbietern und Multi-Zonen-Steuerung.

  • Gleo-KI-Agent: Integrierte generative KI ermöglicht tiefgehende Dialog-Sprachbefehle und reduziert die Notwendigkeit, während der Fahrt durch Untermenüs zu navigieren.

Die Frage nach dem beweglichen Bildschirm: In Prototypen eingefahren

Ein großes Rätsel rund um das Display des G90 ist die Frage, ob es die motorisierte Bewegung des GV90 übernimmt.

Im GV90 nutzt das Pop-up-OLED-Display einen ausfahrenden Mechanismus, der im Stand nach oben fährt, um erweiterte Multimedia- und Entspannungsmodi freizugeben. Im geleakten G90-Prototyp war das Display in einer eingefahrenen, normalen Fahrposition zu sehen.

Ob der G90 einen identischen vertikalen Pop-up-Mechanismus oder eine versteckte Drehlösung erhält, ist weiterhin unbestätigt – die physischen Proportionen, die niedrige Einbaulinie und die UI-Aufteilung von Pleos entsprechen jedoch dem Widescreen-System des GV90.

Neu gestaltete Mittelkonsole & Lenkstock-Schalthebel

Jenseits der Bildschirmarchitektur zeigen die geleakten Bilder erhebliche ergonomische Änderungen entlang des Mitteltunnels:

  • Schalthebel am Lenkstock: Der kristallene Drehwahlschalter auf der Mittelkonsole entfällt zugunsten eines elektronischen Hebels direkt hinter dem Lenkrad.

  • Aufgeräumter Executive-Stauraum: Der Umzug des Fahrwahlschalters vom Boden schafft wertvollen Platz für zwei drahtlose Ladepads, aufgeräumte haptische Klimabedienung und großzügige Holzpaneel-Flächen mit offener Porenstruktur.

  • Verfeinerte Innenraum-Oberflächen: Zu erwarten sind aufgewertete Ledersteppungen, individuelle Ambientebeleuchtungszonen und erweiterte Executive-Steuerung im Fond, um mit den Segmentführern Schritt zu halten.

Außendesign und Antriebs-Updates

Die Überarbeitung des Innenraums wird von substanziellen äußeren Änderungen begleitet, die aktuelle Prototypen bereits andeuten:

  • Von Neolun inspirierte Rückleuchten: In Südkorea getestete Prototypen zeigen ultra-schmale, durchgehende Zwei-Linien-LED-Rückleuchten, die sauber um die hinteren Radhäuser greifen.

  • Skulpturierte Crest Grille: Vorne wird ein neu gestalteter 3D-G-Matrix-Kühlergrill von schmaleren Micro-Lens-Array-(MLA)-Scheinwerfern flankiert, was für eine tiefere, selbstbewusstere Haltung sorgt.

  • Möglicher Hybridantrieb: Neben dem Twin-Turbo-3,5-Liter-V6 wird allgemein erwartet, dass Genesis dieses Facelift nutzt, um sein leistungsstarkes Heckantriebs-Hybridsystem zu debütieren.

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