–Kia Picanto 1.0 LX:
Erwachsene Insassen.
Die Fahrgastzelle des Picanto blieb beim Frontalaufprall stabil. Die Dummy-Messwerte zeigten einen guten Schutz von Knien, Oberschenkeln und Becken sowohl des Fahrers als auch des Beifahrers. Kia demonstrierte, dass ein ähnliches Schutzniveau für Insassen unterschiedlicher Größe und in verschiedenen Sitzpositionen gewährleistet wäre. Die meisten Körperregionen waren beim seitlichen Barrieretest gut geschützt, die Brust wurde ausreichend geschützt. Allerdings öffnete sich die hintere Tür auf der angeschlagenen Seite während des Tests, was zu einer Bestrafung führte. Beim schwereren seitlichen Pfahlaufprall blieb die Tür vollständig verriegelt. Die Messwerte der Rippendurchbiegung deuteten auf einen grenzwertigen Brustschutz hin. Sitz und Kopfstütze boten einen grenzwertigen Schutz vor Schleudertraumata bei einem Heckaufprall.
Kinderinsassen.
Die Vorwärtsbewegung des 3-jährigen Dummys in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz war nicht übermäßig, und sowohl der 3-jährige als auch der 18 Monate alte Dummy wurden beim Seitencrashtest ordnungsgemäß zurückgehalten. Der Beifahrer-Airbag kann deaktiviert werden, um auf diesem Sitzplatz einen rückwärtsgerichteten Kindersitz zu verwenden. Der Picanto informiert den Fahrer klar über den Status des Airbags. Ein dauerhaft angebrachtes Etikett warnt deutlich vor den Gefahren der Nutzung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, ohne vorher den Airbag zu deaktivieren.
Fußgängerschutz.
Die Motorhaube wurde in den meisten Bereichen, die von einem Fußgängerkopf getroffen werden könnten, als schlecht oder grenzwertig bewertet. Auch die Vorderkante der Motorhaube bot keinen guten Schutz für die Beine von Fußgängern. Nur der Stoßfänger erzielte die Höchstpunktzahl und bot in allen getesteten Bereichen einen guten Schutz für Fußgänger.
Sicherheitsassistenten.
Eine elektronische Stabilitätskontrolle ist für den Picanto optional erhältlich. Da jedoch nicht erwartet wird, dass der Serienverkauf die Anforderungen von Euro NCAP für 2011 erfüllt, wurde das System nicht bewertet. Eine Gurtwarnanzeige ist serienmäßig für Fahrer, Beifahrer und die Rücksitze vorhanden.
Klicken Sie hier, um die .pdf-Datei mit den vollständigen Informationen anzusehen.
———————————————————————————————————————————–
– Hyundai i40 Crossover Wagon 1.7 CRDi GLS:
Erwachsene Insassen
Die Fahrgastzelle des i40 CW blieb beim Frontaufprall stabil. Ein Knieairbag für den Fahrer gehört zur Serienausstattung, und die Messwerte der Dummys zeigten einen guten Schutz von Knien, Oberschenkeln und Becken für beide Vorderinsassen. Die Lenksäule wurde als potenzielles Risiko eingestuft, doch Hyundai wies nach, dass andere Teile des Armaturenbretts einen guten Schutz boten. Der i40 erzielte im Seitenaufpralltest die Höchstpunktzahl und bot beim anspruchsvolleren Pfahlaufprall einen ausreichenden Brustschutz. Sitz und Kopfstütze gewährleisteten einen guten Schutz vor Schleudertraumata bei einem Heckaufprall.
Kindersicherheit
Die Vorwärtsbewegung des dreijährigen Dummys in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz war nicht übermäßig, und sowohl der Dreijährige als auch der 18 Monate alte Dummy wurden beim Seitencrashtest ordnungsgemäß zurückgehalten. Der Beifahrer-Frontairbag kann deaktiviert werden, um auf diesem Sitzplatz einen rückwärtsgerichteten Kindersitz zu verwenden. Der i40 informiert den Fahrer klar über den Status des Airbags. Ein dauerhaft angebrachtes Etikett warnt deutlich vor den Gefahren der Nutzung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, ohne vorher den Airbag zu deaktivieren.
Fußgängerschutz
Der Schutz durch die Motorhaube war überwiegend schlecht oder grenzwertig. Auch die Vorderkante der Haube bot Fußgängern meist nur schlechten oder grenzwertigen Schutz. Lediglich der Stoßfänger erzielte die Höchstpunktzahl und bot einen guten Schutz für die Beine von Fußgängern.
Sicherheitsassistenten
Der i40 ist serienmäßig mit einer elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) ausgestattet. Eine vom Fahrer einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzung ist in niedrigeren Ausstattungslinien optional, doch der Serieneinbau in höheren Varianten dürfte die Euro-NCAP-Anforderungen von 2011 übertreffen. Ein Gurtwarner ist für Fahrer und Beifahrer serienmäßig.
Klicken Sie hier für das vollständige Datenblatt als PDF.



Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste.