Kia Motors hat mit der Qualitätskontrolle der nächsten Sportage-Generation vor der Markteinführung in Südkorea begonnen. Laut AutoHerald sollte der neue Sportage (Codename NQ5) ursprünglich in der ersten Jahreshälfte 2020 erscheinen, doch der Start wurde zweimal verschoben (wie wir bereits berichteten) – zunächst auf das zweite Halbjahr 2020 (ähnlich wie beim Tucson) und dann auf den tatsächlichen Termin im April 2021.
Warum? Der Grund für die Verzögerung waren Verbesserungen an Design und Marktgängigkeit, die in internen Gesprächen bei Kia Motors beschlossen wurden – unter Beteiligung des kürzlich ernannten Vorsitzenden der Hyundai Motor Group, Euisun Chung.
Es ist bekannt, dass Euisun Chung an den Sitzungen teilnahm und gemeinsam mit den Design- und Produktchefs einige Verbesserungen koordinierte. Laut der Quelle wurden das Heckklappendesign und andere Details des neuen Sportage diskutiert. Obwohl die Meinung bestand, dass die Entwicklungszeit verlängert werden könnte, betonte Chairman Chung die „perfekte Qualität“ und ordnete Verbesserungen an, anstatt ein unausgereiftes Produkt auf den Markt zu bringen.
Der neue Sportage, der sich Plattform und Antriebsstrang mit dem kürzlich eingeführten 4. Generation Hyundai Tucson teilt, soll dank der neuen 3. Generation Plattform sowie einer neuen Motorenpalette (inklusive Mild-Hybrid, Hybrid und Plug-in-Hybrid) mehr Innenraum, bessere Fahrdynamik und modernere Technik bieten.

Rendering, wie der 5. Generation Sportage aussehen könnte (NYMammoth)
Vor allem aber ist der Sportage ein wichtiges Volumenmodell von Kia Motors – nicht nur im Heimatmarkt, sondern auch global. Mit diesem komplett neuen Modell soll die Marktgängigkeit deutlich verbessert werden, um sich als das repräsentative SUV von Kia zu etablieren, nach dem bereits eingeführten Telluride und Sorento. Ein Kia-Motors-Sprecher sagte: „Der Sportage ist das Modell mit dem größten Exportvolumen bei Kia Motors. Daher müssen wir auf perfekte Qualität in allen Bereichen achten – vom Design bis zur Leistung.“
Ein anderer Kia-Motors-Sprecher ergänzte: „Aufgrund der anfänglichen Qualitätsprobleme bei Neuwagen, die mehrfach aufgetreten sind, ist die interne Überprüfung von der Entwicklung bis zur endgültigen Freigabe deutlich strenger geworden als zuvor. Es war eine dringende Situation, aber der Zeitplan wurde gemäß der Entscheidung des CEO verschoben, um eine perfekte Marktgängigkeit zu priorisieren – selbst wenn andere Alternativen gefunden werden müssten.“
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