Kia Motors Corp. hat in der vergangenen Woche seinen brandneuen Carnival-Minivan der dritten Generation für den südkoreanischen Heimatmarkt vorgestellt und hofft, dem angestaubten Personentransporter-Segment neues Leben einzuhauchen.
Bei einer Medienveranstaltung in Seoul präsentierte der Hersteller das letzte Kia-Modell, das die neue, unverwechselbare Designsprache erhält, die 2006 von Chefdesigner Peter Schreyer eingeführt wurde. Zu den Designänderungen gehören der markante Tigernasen-Kühlergrill und ein sportlicheres Profil. Das Unternehmen betont, dass der Minivan im Vergleich zur Konkurrenz wettbewerbsfähig bepreist ist und mit Sicherheitsmerkmalen und Technologien ausgestattet ist, die ihm im In- und Ausland zu einem starken Auftritt verhelfen sollen.
Seit seiner Markteinführung als erster Minivan Koreas im Jahr 1998 wurde der Carnival 570.000 Mal in Korea und 890.000 Mal auf ausländischen Märkten verkauft. Der Carnival trug auch maßgeblich zur Sanierung der Finanzen von Kia Motors bei, nachdem das Unternehmen infolge der Asienkrise 1998 unter Gläubigerschutz gestellt worden war.
Kia Motors hat in den vergangenen 52 Monaten 350 Milliarden Won in die Entwicklung des All New Carnival investiert. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen bietet der All New Carnival deutliche Verbesserungen bei Innen- und Außendesign, Rahmenstruktur und Stabilität, Raumausnutzung und Komfortausstattung. Aktuellen Erlkönigfotos zufolge arbeitet Kia an einer Carnival Limousine, die bald auf den Markt kommen soll.

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