Hyundais neuer US-Designchef, Chris Chapman, sagt, es wäre zu teuer für Hyundai, eine völlig neue globale Premiummarke zu schaffen. Er argumentiert, dass die Genesis-Submarke die Prestige-Lücke füllen wird.
Chapman, der Chefdesigner im Hyundai Design Centre in Irvine, Kalifornien, sagte: „Ich glaube nicht, dass Hyundai unbedingt daran interessiert ist, die Milliarden zu investieren, die nötig sind, um eine völlig separate Marke zu schaffen.“
Obwohl Hyundai mit Equus eine Premiummarke hat, wird diese nur in wenigen Märkten wie Korea und den USA verkauft. Nachdem er 18 Jahre lang mit Chris Bangle und Adrian van Hooydonk bei BMW gearbeitet hat, sagt Chapman, dass sich die Genesis-Submarke zum globalen Premium-Emblem des Unternehmens entwickeln wird.
Er glaubt, dass Genesis-Fahrzeuge in Zukunft nicht einmal mehr als Hyundais bezeichnet werden.
„Die Leute mögen die Genesis-Marke wirklich, und in diesem Land kann man sie kaum davon abhalten, das Genesis-Emblem anstelle des Hyundai-Emblems anzubringen. Sie haben es also angenommen. Nicht nur die Marke, den Glauben an die Marke und das Auto, sondern sogar bis zum Logo hinunter mögen sie den Namen Genesis. Es funktioniert.“
Hyundai hat bestätigt, dass der neue Hyundai Genesis Coupe der zweiten Generation als Modelljahr 2015 auf den Markt kommt (wahrscheinlich Ende 2014). Die Genesis Limousine soll im Januar auf der Detroit Motor Show 2014 vorgestellt werden.
Das Außendesign der nächsten Generation der Genesis Limousine ist noch geheim, aber Chapman sagt, dass das neue Aussehen des Autos, an dem sein US-Team von 80 Designern beteiligt war, angemessen premium ist.
„Dieses Studio war am Design der nächsten Genesis-Limousine beteiligt. Es ist genehmigt, es ist abgeschlossen, es ist fertig, es ist bereit für die Produktion. Es kommt Anfang nächsten Jahres heraus“, sagte Chapman, der vor 18 Monaten BMW verließ, um zum US-Hyundai-Designzentrum zu wechseln.
„Als ich das Auto hier und dann in Korea sah, war das eine Erleichterung. Ich habe eine gute Entscheidung getroffen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Für mich und aus einer europäischen Sensibilität heraus, im Umgang mit 3er und 5er, liegt es genau dort. Ich habe mich mit dem Ergebnis sehr wohl gefühlt“, sagte der Designer.

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