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Hyundai Motor Group veranstaltet interne Testfahrt chinesischer E-Fahrzeuge im Namyang-F&E-Zentrum

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Laut einem Bericht der Hankyung verändert die Hyundai Motor Group ihren Ansatz zur Bewertung globaler Wettbewerber, indem sie für Führungskräfte und Forschungsmitarbeiter eine interne Testfahrt- und Evaluierungsveranstaltung für Elektrofahrzeuge (EV) in ihrem Namyang F&E-Zentrum organisiert. Branchenquellen, die von der Publikation am 25. Mai 2026 zitiert werden, deuten darauf hin, dass sich Management und Gewerkschaft der Hyundai Motor Group darauf geeinigt haben, diese Veranstaltung durchzuführen, um die technologische Entwicklung chinesischer Automobilhersteller direkt zu bewerten. Die Gruppe löst sich von der traditionellen Branchenpraxis des Reverse-Engineerings zerlegter Fahrzeuge in isolierten Labors und zielt darauf ab, diese Fahrzeuge durch aktive Fahrtests auf der Strecke zu bewerten. Branchenanalysten interpretieren dies als strategischen Wandel hin zu objektivem Lernen, der das lange gehegte Klischee, chinesische Autos seien bloße Billigprodukte, hinter sich lässt.

Sechs Marken zum Testen angesetzt: Vom Einstiegs- bis zum Premiummodell

Die geplante Evaluierungsreihe umfasst sechs große Marken: BYD, Xpeng, Xiaomi, Li Auto, Stelato (ein Joint Venture zwischen der Beijing Automotive Group und Huawei) und Tesla.

Während einige Marken bereits eine kommerzielle Präsenz in Südkorea haben, wurden bestimmte Fahrzeuge von Xpeng, Xiaomi, Li Auto und Stelato ausschließlich für diese Veranstaltung importiert, da sie auf dem südkoreanischen Inlandsmarkt noch nicht offiziell eingeführt wurden. Die Mitarbeiter werden die Fahrzeuge auf den speziellen Strecken des Namyang F&E-Zentrums in Hwaseong, Provinz Gyeonggi, fahren, um spezifische Leistungskennzahlen zu bewerten, darunter:

  • Fahrleistung

  • Autonome Fahrfähigkeiten

  • Batterieeffizienz

Die Fahrzeugauswahl unterstreicht das sich verbreiternde Spektrum des chinesischen EV-Sektors, der sich von budgetorientierten Modellen zu Premiumkategorien ausgeweitet hat:

  • Stelato: Die Premium-Large-Elektrolimousine S9 wird in ihrer höchsten Ausstattungsstufe in China für 449.800 RMB (etwa 100 Millionen KRW) verkauft.

  • Xiaomi: Der SU7 Ultra zielt auf Luxus-Sportlimousinen ab und erreicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,98 Sekunden. Er ist für 814.900 RMB (etwa 180 Millionen KRW) erhältlich, was ungefähr 60 % des Preises des Porsche Taycan Turbo GT (ca. 300 Millionen KRW) entspricht, der die gleiche Geschwindigkeit in 2,1 Sekunden erreicht.

  • Li Auto: Diese Marke ist auf Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung (EREVs) spezialisiert – eine Technologie, die derzeit von der Hyundai Motor Group entwickelt wird – und konzentriert sich ausschließlich auf SUVs und Minivans.

  • BYD: Das Unternehmen behauptet eine starke Position im Einstiegsmarkt und verkauft seinen kompakten Dolphin EV für 24,5 Millionen KRW.

  • Xpeng: Xpeng, bekannt für Softwareintegration, erzielt Lizenzierungseinnahmen aus den an Volkswagen bereitgestellten autonomen Fahrsystemen. Das Unternehmen hat Pläne angekündigt, noch in diesem Jahr neue Fahrzeuge mit autonomer Fahrtechnologie der Stufe 4 zu produzieren.

HMG Management Research Institute stuft Marktbedrohungsstufen hoch

Die interne Evaluierung folgt auf wachsende Bedenken, die innerhalb der Automobilgruppe hinsichtlich des Marktwettbewerbs dokumentiert wurden. In einem aktuellen internen Unternehmensbericht stufte das HMG Management Research Institute die Wettbewerbsbedrohung durch chinesische Automobilhersteller im südkoreanischen Inlandsmarkt auf „Mäßige Bedrohung“ hoch.

Der Bericht des Instituts hob hervor, dass der Wettbewerb zwar in den ASEAN-Staaten, Lateinamerika, Australien, dem Nahen Osten und Afrika zugenommen habe, die Risiken nun jedoch sowohl in Europa als auch in Südkorea deutlich anstiegen.

Global stehen die Hersteller vor mehreren sich verändernden Marktvariablen:

  • In den USA ließ die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen nach, nachdem die Subventionen des Inflation Reduction Act (IRA) gestrichen wurden.

  • In Festlandchina haben einheimische chinesische Marken die Marktdominanz übernommen.

  • In Europa, dem Nahen Osten und dem weiteren Asien diversifizieren chinesische Hersteller ihren Ansatz: Statt fertige Fahrzeuge zu verkaufen, exportieren sie zunehmend Technologie und eigene Plattformen (bezeichnet als "Strategy 2.0").

Sich verändernde Marktanteile im Heimatmarkt Südkorea

Hyundais Heimatmarkt Südkorea zeigt sich mit veränderten Verbrauchermustern. Im Vormonat erreichte BYD mit monatlichen Verkaufszahlen von 2 023 Einheiten den vierten Platz unter den importierten Automarken in Südkorea.

Betrachtet man den Gesamtmarkt, stieg der Marktanteil der in China gefertigten Elektrofahrzeuge von 4,7 % im Jahr 2022 auf 33,9 % im vergangenen Jahr. Nach dieser Expansion drängen weitere Premiummarken auf den Markt: Zeekr eröffnete einen Showroom in Gangnam, Seoul, Xpeng gründete seine lokale südkoreanische Tochtergesellschaft, und Branchenbeobachter erwarten, dass Xiaomi bald eine eigene Präsenz im Land aufbauen wird.

Laut einem von der Hankyung zitierten Branchenkenner versucht die Hyundai Motor Group, einen neuen Durchbruch zu finden, indem sie die Wettbewerbsstärke chinesischer Fahrzeuge objektiv anerkennt.

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