Dank S. Baldauf von SB-Medien gelang uns ein exklusiver Blick auf die nächste Generation des Rio – Kia testete seine getarnten Fahrzeuge. Obwohl das Video kurz ist, konnten wir neue Informationen darüber sammeln, wo und was der neue Rio vorhatte.
Wintertests
Es ist erwähnenswert, dass Kia bei der Erprobung seiner Fahrzeuge großen Aufwand betreibt. Einerseits nutzt Kia das California Proving Grounds in den USA, um die Strapazen der Wüstenhitze, Schotterpisten und unterschiedlicher Fahrbahnoberflächen zu testen. Andererseits testet Kia seine Fahrzeuge in den entlegensten Kälteregionen, um sicherzustellen, dass das Auto bei beiden extremen Temperaturen zuverlässig bleibt. Diese Aufnahmen entstanden auf dem COLMIS-Testgelände in Arjeplog, Schweden, wo viele Hersteller Wintertests durchführen.
Karosserie und Design
Wir erhaschen einen kurzen Blick auf das Interieur von der Fahrertürseite. Sofort fällt ein neues, sportlich wirkendes Lenkraddesign auf. In der Mitte des Armaturenbretts sehen wir ein digitales Display, ähnlich wie in den höherwertigen Optima- und Forte-Modellen. Obwohl das Armaturenbrett abgedeckt ist, erkennen wir, dass auch die Klimaanlagenführung geändert wurde. An der Front sehen wir neue Scheinwerfer sowie Blinker in den Außenspiegeln, die das Gesamtbild abrunden. Zudem sitzen die Außenspiegel nun höher und weiter vorne am Fenster, wo sich bei früheren Modellen ein zusätzliches kleines Fenster befand.

Eine interessante Beobachtung: Kia hatte drei verschiedene Rios dabei, jeder mit eigenen Merkmalen. So hatte einer eine Haifischflossenantenne, ein anderer andere Räder, und nur einer schien mit HID-Scheinwerfern ausgestattet. Es ist naheliegend, dass diese drei Fahrzeuge die verschiedenen Ausstattungslinien LX, EX und SX repräsentieren. Weitere Neuerungen sind die Nebelscheinwerfer, die höher sitzen als beim Vorgänger – ein Hinweis auf eine neue Stoßfängergestaltung. Am Heck erkennen wir, dass Kia weiterhin die hintere Verbundlenkerachse einsetzt, die auch im Soul und Forte zum Einsatz kommt. Der Endschalldämpfer sitzt ebenfalls an gleicher Stelle wie beim Vorgänger, was darauf hindeutet, dass der bekannte 1.6 GDi-Motor weiterhin das Triebwerk sein wird. Am Heck sehen wir mehr Details am Heckspoiler, der in der Mitte einen V-förmigen Einschnitt für bessere Aerodynamik aufweist. Schließlich fällt auf, dass die Heckklappe größer wirkt – erkennbar an der Silhouette der Tarnkanten am Kofferraum. Dies könnte auf mehr Stauraum hindeuten, was stets ein Pluspunkt ist.
Insgesamt scheint der neue Rio für 2017 ein neues Gesicht bekommen zu haben. Wir freuen uns darauf, das Auto in Zukunft selbst zu fahren – in der Erwartung, dass es auf den alltäglichen Pendler zugeschnitten ist, der etwas Spaßiges, Sparsames, Zuverlässiges und vor allem Erschwingliches sucht.
Viel Spaß mit dem Video!

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