Kia Motors Europe hat die neue Generation des Kia Optima noch vor der IAA 2015 in Frankfurt bei einer privaten Veranstaltung im eigenen Hauptquartier enthüllt.
Mit einer modernen neuen Außenoptik präsentiert sich der neue Optima mit einem mutigen und verfeinerten Innenraumdesign, das mehr Platz für alle Passagiere, eine Reihe neuer Technologien und vieles mehr bietet.
Der Verkaufsstart in Europa ist für das vierte Quartal 2015 vorgesehen. Der komplett neue Kia Optima besticht durch ein evolutionäres Design und eine Reihe modernster Technologien.
Im Innenraum erwartet die Insassen ein verfeinertes Ambiente mit hochwertigen Materialien und noch mehr Platz für alle. Der neue Kia Optima verspricht eine geschmeidige Fahrt und ein agileres Handling, ohne dabei seinen sportlichen Charakter zu verlieren.
Zu den weiteren Vorzügen dieser vierten Optima-Generation zählt die um 50 Prozent steifere Karosserie, die durch den Einsatz von hochfestem Stahl sowie eine Reihe leistungsstarker neuer aktiver Sicherheitsfeatures ermöglicht wird.
Zur Wahl stehen Benzin- und überarbeitete Dieselmotoren, darunter der 1,6-Liter-Turbo GDi mit 175 PS und ein verbesserter 1,7-Liter-Diesel-CRDi mit 141 PS. Dank des fortschrittlichen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes (DCT) werden niedrigere Emissionswerte erreicht. Weitere Hightech-Features sind das kabellose Laden von Smartphones und vernetzte Dienste.
Wir werden auch heute auf der IAA in Frankfurt vor Ort sein und die Galerie mit zahlreichen Bildern ergänzen. Viel Vergnügen!
Pressemitteilung
Der neue Kia Optima wird in seiner europäischen Spezifikation auf der Internationalen Automobil-Ausstellung Frankfurt am 15. September 2015 enthüllt.
Die vierte Generation des Optima, die im vierten Quartal 2015 in Europa in den Handel kommt, besticht durch eine moderne, neue Außenoptik, ein kühnes Interieur-Design mit mehr Platz für alle Insassen, eine Vielzahl neuer Technologien und eine breite Auswahl effizienter Antriebsstränge. Das neue Modell bietet gegenüber dem Vorgänger mehr Komfort sowie verbessertes Fahrverhalten und behält dabei das sportliche Image, das den Optima zu einem der weltweit meistverkauften Modelle von Kia gemacht hat.
Der Kia Optima spielt eine wichtige Rolle in der Modellpalette von Kia Motors Europe und führt die Marke einer stetig wachsenden Zahl neuer Kunden zu. Seit dem Start der dritten Generation im Jahr 2011 mit ihrem unverwechselbaren Design, hochwertigen Innenraum und High-Tech-Image bietet der Optima den Käufern im D-Segment etwas Frisches und Anderes.
Michael Cole, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe, kommentierte: „Als der aktuelle Kia Optima 2010 auf der globalen Bühne erschien, war er der Katalysator für die fünfjährige, designgetriebene Transformation der Kia-Modellpalette. Seine Kombination aus Technologie, Design und Komfort verlieh unserer Modellreihe mehr Tiefe und veränderte grundlegend die Wahrnehmung der Marke Kia.“
Cole fügte hinzu: „Der neue Optima behält den einzigartigen Charakter seines Vorgängers bei, und Verbesserungen in allen Bereichen machen ihn zu einem noch attraktiveren Angebot für Privat- und Flottenkunden in ganz Europa. Er bietet Autofahrern wirklich etwas Frisches in einem Segment, das normalerweise zu den konservativsten gehört.“
Evolutionäres Design hält den neuen Optima an der Spitze
Die Außengestaltung des neuen Kia Optima war für die globalen Designteams von Kia eine Frage der Balance. Der neue Optima bewahrt die sportliche Identität, die ihn so beliebt gemacht hat, und macht gleichzeitig einen selbstbewussten Schritt nach vorne, um Autokäufer anzuziehen, die nach etwas Anderem suchen.
Entwickelt unter der Aufsicht von Peter Schreyer, President und Chief Design Officer von Kia Motors, bietet der neue Optima mehr Präsenz auf der Straße als je zuvor – mit zeitgemäßen Oberflächendetails, scharfen Karosserielinien und -falten sowie einer gestreckteren Limousinensilhouette.
Der evolutionäre neue Look des Optima wurde funktional und sportlich gestaltet, mit Außenabmessungen, die geringfügig länger, höher und breiter sind. Der Radstand wurde um 10 mm auf 2.805 mm verlängert, die Gesamtfahrzeuglänge wächst um 10 mm auf 4.855 mm. Gleichzeitig ist das neue Modell 25 mm breiter (1.860 mm) und 10 mm höher (1.465 mm). Diese Änderungen ermöglichen einen geräumigeren und komfortableren Innenraum mit mehr Kopf-, Schulter- und Kniefreiheit im Fond sowie einem größeren Kofferraum. Aus gestalterischer Sicht boten die neuen Dimensionen den Designern von Kia die Gelegenheit, eine stärker zurückgeneigte, dynamische Form einzuführen.
Auf den ersten Blick als Kia erkennbar, integriert der neue Optima den markentypischen „Tigernasen“-Kühlergrill mit den längeren, breiteren, um die ausgeprägten Radhäuser gespannten Scheinwerfern. Die Stoßstange schwillt um die Nebelscheinwerfer herum zu kräftigen rechten Winkeln an, verleiht dem unteren Teil des „Gesichts“ mehr Volumen und sorgt für einen stabileren, breiteren Auftritt.
Im Profil unterstreicht der Glasbereich die schräg gestellte A-Säule und die weit geschwungene C-Säule, die das sportliche Limousinen-Erscheinungsbild des Optima prägen. Das hintere Seitenfenster zieht dabei elegant nach oben, während die Schulterlinie zum erhöhten Kofferraumdeckel hin ausläuft. Die Schulterlinie selbst ist eine Verlängerung der Parallele, die von den vorderen Scheinwerfern gebildet wird, und ergibt eine saubere, gerade Linie, die Front und Heck verbindet. Die tief modellierten Karosseriebleche der Türen gehen fließend in leicht verlängerte Seitenschweller über, was die optische Präsenz im unteren Bereich des Optima zusätzlich erhöht.
Die LED-Rückleuchten im Halo-Design umschließen die Ecken des Hecks des neuen Optima und verleihen dem Fahrzeug eine moderne, neue Lichtsignatur. Das sportliche Erscheinungsbild wird durch einen ansteigenden, spoilerförmigen Kofferraumdeckel und eine ausladende hintere Stoßstange mit sportlichem Luftdiffusor und ovalen Endrohren unterstrichen.
Dieses attraktive neue Design macht die vierte Generation zum aerodynamischsten Optima aller Zeiten, mit einem Luftwiderstandsbeiwert, der von 0,30 auf 0,29 Cd gesenkt wurde. Der neue Optima wird in Europa in neun Lackfarben erhältlich sein und auf Leichtmetallfelgen mit einem Durchmesser von 16 bis 18 Zoll rollen.
Die Baureihe des neuen Kia Optima wird in Zukunft weiterentwickelt, unter anderem durch die Einführung einer neuen Karosserievariante, die vom Konzeptfahrzeug Kia SPORTSPACE inspiriert ist, das auf dem Genfer Automobilsalon 2015 gezeigt wurde.
Verfeinertes Interieur mit modernerem Design und höherer Qualität
Inspiriert von der globalen Modellpalette von Kia bietet der neue Optima ein luxuriöseres, fahrerorientiertes Interieur als je zuvor, mit Merkmalen und Technologien, die typischerweise in der nächsthöheren Klasse zu finden sind. Das neue Cockpit wurde mit akribischer Liebe zum Detail gestaltet und stellt den größten Fortschritt für das neue Modell dar.
Das Designteam von Kia konzentrierte sich darauf, ein durch und durch modernes Interieur-Look-and-Feel zu liefern, wobei das Cockpit ein klareres, einheitlicheres Design als die Vorgängergeneration bietet. Das Armaturenbrett erstreckt sich entlang einer horizontaleren Ebene und einer breiteren Mittelkonsole, was ein größeres Raumgefühl vermittelt.
Die Materialqualität im Innenraum des neuen Optima ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert, mit einem weitaus höheren Anteil an Soft-Touch-Materialien sowie Stoff- und Lederbezügen in natürlichen Farbtönen. Geschmackvolle metallische Akzente im gesamten Innenraum verleihen dem Interieur eine hochwertigere Atmosphäre, während eine verstärkte Anwendung von Schalldämmung für eine bessere Geräuschdämmung als je zuvor sorgt.
Das Armaturenbrett ist in eine obere „Anzeigezone“ und eine untere „Bedienzone“ unterteilt, sodass Fahrer die wichtigsten Informationen stets im Blick haben, ohne den Blick von der Straße abwenden zu müssen. Die Mittelkonsole ist um 8,5 Grad zum Fahrer hin geneigt. Die obere „Anzeigezone“ beherbergt ein neues 8,0-Zoll-Touchscreen-Infotainmentsystem, während die untere „Bedienzone“ im Vergleich zum Vorgänger weniger Tasten zur Steuerung der verschiedenen Cockpitfunktionen bietet, die nicht bereits im Touchscreen integriert sind.
Die Konsole ist in Klavierlack Schwarz gehalten, mit einem Hauch von Chrom, der sich über die gesamte Länge des Armaturenbretts zieht, die Anzeige- und Bedienzonen trennt und das Interieur für einfarbige oder zweifarbige Farbschemata öffnet. Kunden können zwischen einfarbigen (Schwarz) oder zweifarbigen (Schwarz mit Steinbeige oder Dunkelgrau mit Hellgrau) Stoff- oder Lederbezügen wählen.
Mehr Platz für jeden Passagier im verfeinerten neuen Cockpit
Die größeren Innen- und Außenabmessungen des Optima der vierten Generation sorgen dafür, dass das neue Modell das praktischste, geräumigste und komfortabelste seiner Geschichte ist.
Dank des um zehn Millimeter gewachsenen Radstands des neuen Optima und neu geformter Sitze genießen die Fondpassagiere nun 25 Millimeter mehr Beinfreiheit als zuvor. Die breitere Karosserie sorgt für mehr Schulterfreiheit für alle Insassen (20 mm vorne und 17 mm hinten mehr), während das längere und höhere Dach zu mehr Kopffreiheit im gesamten Innenraum führt (+5 mm vorne und +15 mm hinten).
Bei der Neugestaltung der Vorder- und Rücksitze legte das Designteam des Innenraums zudem besonderen Wert auf den Sitzkomfort. Steifere Sitzrahmen reduzieren das Schwingungsniveau durch die Sitze, verbessern die Haltbarkeit der Sitze und verringern das Gewicht jedes Sitzes um 2,6 kg. Weichere Schaumstoffe in den Kopfstützen, im oberen Rückenbereich und unter den Oberschenkeln ermöglichen es den Insassen, bequemer in den Sitzen zu versinken. Vorne bestehen die tieferen Seitenwangen aus dichterem, stützenderem Schaumstoff.
Fondpassagiere erhalten zudem eine eigene Heizung, während in die hinteren Türverkleidungen integrierte, hochziehbare Sonnenrollos es den Insassen ermöglichen, helles Licht auszublenden, wenn sie in den bequemen Sitzen ein Nickerchen machen möchten.
Das Kofferraumvolumen des neuen Optima ist von 505 auf 510 Liter (VDA) gewachsen, wobei der Stauraum unter dem Ladeboden und eine breitere Kofferraumöffnung für mehr Alltagstauglichkeit sorgen.
50 % steifere Karosserie und neue aktive Sicherheitstechnologien
Der neue Optima verfügt über eine einzigartig konstruierte Karosserie, die mehr hochfeste Materialien als je zuvor vereint, was zu noch höheren Standards bei der Crashsicherheit führt. Während die passive Sicherheit verbessert wurde, ist das neue Modell zudem mit einer Reihe hochmoderner aktiver und autonomer Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Die Ingenieure von Kia haben während des gesamten Entwicklungsprogramms des Optima eine Fünf-Sterne-Euro-NCAP-Sicherheitsbewertung als Ziel ausgegeben.
Die Karosserie des neuen Optima ist dank des umfangreicheren Einsatzes von ultrahochfestem Stahl (UHSS) fester denn je. 50 % der Karosserie bestehen nun aus UHSS – das entspricht einer Steigerung von 150 % gegenüber dem Vorgängermodell (20 %) – und weist eine 450-prozentige Zunahme der verwendeten Strukturklebstoffe auf. Das Ergebnis ist eine um 50 % verbesserte Torsionssteifigkeit gegenüber dem Vorgängermodell, während die Karosserie gleichzeitig 8,6 kg leichter ist. Die höherfesten Stahllegierungen wurden zur Verstärkung der A- und B-Säulen, der Seitenschweller, des Dachs, des Bodens, der vorderen Radhäuser und der hinteren Spritzwand eingesetzt, was die strukturelle Integrität der Karosserie rundum verbessert.
Die passive Sicherheit für die Insassen wird durch die Erhöhung der Gesamtzahl der Airbags auf sieben weiter verbessert. Der neue Optima ist serienmäßig mit Fahrer-, Fahrer-Knie-, Beifahrer-, zwei Front-Seiten- und zwei Kopf-Airbags ausgestattet.
Der neue Optima wird dank seiner Reihe neuer Technologien zur Vermeidung oder Milderung von Kollisionsfolgen ein starker Kandidat in globalen Sicherheitstests sein.
Die Fahrzeugstabilitätsmanagement (VSM) von Kia ist serienmäßig verbaut und sorgt für Stabilität beim Bremsen und in Kurven, indem es die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) und die elektromotorisch unterstützte Servolenkung des Fahrzeugs steuert, wenn ein Traktionsverlust erkannt wird.
Der neue Optima ist je nach Markt mit einer breiten Palette optionaler aktiver Gefahrenvermeidungstechnologien erhältlich. Dazu gehören:
- Advanced Smart Cruise Control (SCC), das die Geschwindigkeit des Optima automatisch anpasst, um einen sicheren Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu halten
- Autonomous Emergency Braking (AEB)*, das mithilfe eines Langstrecken-Radarsystems eine mögliche Kollision mit einem anderen Fahrzeug oder Fußgänger erkennt und das Fahrzeug zum Stillstand bringt
- Lane Keeping Assist System (LKAS), das die Position des Optima im Verhältnis zu Fahrbahnmarkierungen erkennt und automatisch korrigierend eingreift, wenn das Fahrzeug ohne Betätigung des Blinkers von der Spur abzuweichen droht
- High Beam Assist (HBA), das die Leuchtweite der Scheinwerfer automatisch an andere Fahrzeuge und die Straßenverhältnisse anpasst
- Speed Limit Information Function (SLIF), die das Tempolimit im Kombiinstrument des Fahrers anzeigt, basierend auf Kameras, die Verkehrsschilder am Straßenrand erfassen
- Blind Spot Detection (BSD) mit einer optischen Warnung im Außenspiegel, wenn ein anderes Fahrzeug in den toten Winkel des Fahrers gelangt
- Rear Cross Traffic Alert (RCTA), der beim Rückwärtsfahren auf Parkplätzen vor anderen Fahrzeugen warnt, die sich hinter dem Optima nähern.
Das AEB-System des neuen Kia Optima ist in seiner Klasse in Europa einzigartig, da es nicht nur ein Nahbereichsradar, sondern auch ein Langstreckenradar bietet, das Fahrzeuge und Fußgänger weiter entfernt und bei höheren Geschwindigkeiten erkennen kann als viele Wettbewerber. Das Nahbereichs-„City“-Radar hilft Fahrern, Auffahrunfälle bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h zu vermeiden oder deren Folgen zu mildern, während das Langstrecken-„Urban“-Radar es dem Optima ermöglicht, Hindernisse bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 80 km/h zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Fußgängererkennungsfunktion des AEB-Systems ist darauf ausgelegt, Fußgänger bei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h zu identifizieren und das Kollisionsrisiko zu verringern.
*Das Autonomous Emergency Braking System (AEBS) ist ein Assistenzsystem und entbindet den Fahrer zu keinem Zeitpunkt von seiner Verantwortung, das Fahrzeug sicher zu führen. Der Fahrer muss sein Fahrverhalten weiterhin an seine persönlichen Fahrfähigkeiten, die gesetzlichen Vorschriften sowie die allgemeinen Straßen- und Verkehrsbedingungen anpassen. AEBS ist nicht dafür ausgelegt, das Fahrzeug autonom zu fahren. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.
Höhere Gesamtverfeinerung durch reduzierte NVH-Werte
Um das Bedürfnis nach einer ruhigen und entspannten Fahrumgebung zu erfüllen, bietet der neue Optima eine höhere Verfeinerung als je zuvor. Die Entwicklungsteams haben erhebliche Anstrengungen unternommen, um Geräusche, Vibrationen und Härte (NVH) zu reduzieren.
Zu den wichtigsten Innovationen zur Reduzierung von NVH gehören eine größere Unterbodenverkleidung und effektivere Windschutzscheibendichtungen, die jeweils dazu beitragen, Windgeräusche um 2 % zu reduzieren und gleichzeitig die Aerodynamik und letztlich die Kraftstoffeffizienz zu verbessern. Eine verstärkte Armaturenbrettdämmung trägt dazu bei, den Motorgeräuschpegel im Innenraum um etwa 4 % zu senken, unterstützt durch allgemeine Verbesserungen der akustischen Verfeinerung der meisten Motoren der Baureihe. Größere Querlenkerbuchsen vorne und hinten isolieren zudem Fahrbahngeräusche und reduzieren das Vibrationsniveau durch den Boden und das Lenkrad.
Die neue Karosserie mit einem erhöhten Anteil an hochfesten Stahllegierungen spielt eine wesentliche Rolle bei der Steigerung des Komfortniveaus. Dank eines steiferen Rahmens, stabilerer Karosseriebleche und Motorlagerungen reduziert der Optima erfolgreich die Vibrationsbelastung im Innenraum. Um 83 Prozent steifere Leichtmetallräder verringern zudem die Vibrationen, die durch Kontakt mit schlechten Fahrbahnoberflächen entstehen. Die steifere Karosserie und die Räder haben es den Kia-Ingenieuren wiederum ermöglicht, subtile Änderungen an der Fahrwerksgeometrie vorzunehmen, um Vibrationen und Straßengeräusche weiter zu isolieren, ohne die dynamischen Fähigkeiten des Autos zu beeinträchtigen.
Ruhigeres Fahrverhalten, agileres Handling und optionales elektronisches Fahrwerk
Die Verbesserung von Fahrkomfort und Handling hatte für Kias Entwicklerteams höchste Priorität. Der Fokus lag darauf, den Fahrkomfort und die Stabilität zu bieten, die Kunden von einer Limousine der D-Segment erwarten, und gleichzeitig das von der sportlicheren Optik versprochene Maß an Agilität zu erreichen. Dank eines leichteren, steiferen Chassis kann das Fahrwerk Vibrationen und Unebenheiten von schlechten Straßen besser isolieren, während eine Reihe von Verbesserungen an der Fahrwerksabstimmung dazu beiträgt, agiles Handling mit mehr Fahrkomfort zu verbinden.
Mit einer vollständig unabhängigen Radaufhängung rundum haben die Kia-Ingenieure die Befestigungspunkte der vorderen und hinteren Hilfsrahmen weiter an den Fahrzeugrand verlegt, um ein sanfteres Fahrgefühl auf unebenen Oberflächen zu erzielen. Die Vorderachse wurde von zwei auf vier Gummilagerbuchsen aufgerüstet, um die Quersteifigkeit zu erhöhen; robustere Radlager vervollständigen die Änderungen an der Vorderachse. Das Ergebnis sind verbesserte Reaktionen auf Lenkbefehle und eine höhere Traktion in Kurven, während gleichzeitig die Zeit verkürzt wird, die das Fahrwerk benötigt, um sich nach einem stärkeren Schlag auf der Straße zu beruhigen.
Hinten erhält der brandneue Optima größere doppelte Querlenker – die Aufhängung der Vorgängergeneration war auf jeder Seite mit einzelnen Lenkern mit dem Chassis verbunden – die mit dickeren, besser dämpfenden Buchsen montiert sind. Diese Änderungen, die die Fahr- und Handlingeigenschaften des Optima weiter definieren, haben den Ingenieuren geholfen, eine höhere Stabilität für das neue Modell und eine verbesserte Unebenheitsabsorption zu erreichen. Diese Verbesserungen werden teilweise durch die leichte Vergrößerung des Radstands des neuen Optima unterstützt.
Der brandneue Optima ist mit einer neuen elektromechanischen Servolenkung mit Motor an der Zahnstange (R-MDPS) ausgestattet, die bei europäischen Modellen mit dem 1,7-Liter-CRDi-Motor serienmäßig ist. Direkt an der Zahnstange montiert, anstatt an der Lenksäule, bietet die neue R-MDPS ein besseres Lenkgefühl und schnellere, linearere Reaktionen auf Lenkbefehle – insbesondere um die Mittellage. Diese Aufwertung der Lenkung führt zu schärferen Handlingeigenschaften und platziert den Optima unter den agilsten Autos im D-Segment.
Für den brandneuen Optima können Kunden auch ein optionales elektronisch geregeltes Fahrwerk mit Innenventilen (ECS) bestellen, das Fahrkomfort und Handling speziell auf die Vorlieben europäischer Fahrer abstimmt. ECS verwendet Innenventile für jeden der vier Dämpfer und ist mit einem G-Sensor im Steuergerät sowie zwei in die Vorderräder integrierten G-Sensoren verbunden. Mithilfe dieser Sensoren erkennt ECS Lenkbefehle und die Gaspedalstellung und überwacht die Straßenverhältnisse, um das Fahrwerk für ein strafferes, sportlicheres Fahrgefühl oder mehr Komfort anzupassen – Fahrer können entsprechend zwischen den Modi „Sport“ und „Normal“ wählen. Das System sorgt schneller als je zuvor für eine individuelle Dämpfungskraft an jedem Rad. ECS wird ab Markteinführung für Modelle mit dem 1,7-Liter-CRDi-Dieselmotor erhältlich sein.
Kia Connected Services und kabelloses Laden für Smartphones gehören zu den neuen Technologien
Der neue Optima debütiert mit einer Reihe neuer, hochentwickelter Bordtechnologien, die Nutzerfreundlichkeit, Komfort und Bequemlichkeit verbessern. Die im neuen Optima verbauten Technologien machen ihn zu einem der innovativsten Autos im D-Segment.
Kias neuestes Audio-Video-Navigationssystem (AVN) präsentiert sich mit einer moderneren Optik in der Mitte des Armaturenbretts. Käufer können zwischen 7,0- oder 8,0-Zoll-Touchscreen-Infotainment- und Satellitennavigationssystemen wählen, die jeweils die Ergänzung um DAB-Digitalradio unterstützen, das in einer Reihe europäischer Märkte erhältlich ist.
Das Herzstück des AVN-Systems bildet das neue Kia Connected Services-Paket, das eine breite Palette aktueller, fahrerorientierter Informationen bietet. Bereitgestellt vom Technologieunternehmen TomTom, umfassen die neuen Konnektivitätsfunktionen Live-Verkehrsinformationen, Blitzerwarnungen, lokale Suche und Wettervorhersagen. Mit nützlichen Echtzeitinformationen verbessern Kia Connected Services die Sicherheit, den Komfort und das Fahrvergnügen auf jeder Fahrt. In Europa steht das System Optima-Käufern nach dem Fahrzeugkauf sieben Jahre lang kostenlos zur Verfügung.
Das Touchscreen-Infotainmentsystem ist serienmäßig mit einem Sechs-Lautsprecher-Audiosystem gekoppelt. Optional ist auch ein leistungsstarkes 590-Watt-Harman-Kardon-Premium-Soundsystem mit 10 Lautsprechern, einem externen Verstärker und Clari-Fi-MP3-Restaurierungstechnologie erhältlich. Diese neue Harman-Kardon-Surround-Sound-Option ermöglicht es Musikliebhabern, den Innenraum ihres neuen Optima in einen persönlichen Konzertsaal zu verwandeln.
Als Premiere für ein Auto im D-Segment wird der neue Optima mit einem neuen kabellosen Ladegerät für Mobilgeräte erhältlich sein. Damit trägt das neue Modell der steigenden Nachfrage von Autokäufern – insbesondere in dieser Klasse – nach neuen Komforttechnologien Rechnung. Das am Fuß der Mittelkonsole platzierte kabellose Ladegerät ermöglicht es Nutzern, ihr Telefon während der Fahrt ohne Kabelverbindung aufzuladen. Mit einer „Fremdkörpererkennung“ aktiviert sich das 5W-Ladesystem, wenn ein kompatibles Gerät auf die Ladefläche gelegt wird, und warnt sicherheitsbewusste Besitzer, wenn sie beim Verlassen des Fahrzeugs ein Telefon auf dem Ladegerät vergessen haben. Das System zeigt den Ladezustand des Telefons im Kombiinstrument an und verfügt über ein Sicherheitssystem, das eine Überhitzung während des Gebrauchs verhindert.
Der neue Optima verfügt zudem über zwei USB-Ladeanschlüsse, einen vorne und einen hinten, um je nach Ausstattungsvariante das Aufladen mobiler Geräte für die Passagiere zu ermöglichen.
Je nach Markt gehören zu den weiteren neuen verfügbaren Funktionen: die 360-Grad-Rundumsichtkamera (Around View Monitor) mit vier Kameras, die dem Fahrer durch die Darstellung einer Vogelperspektive des Optima auf dem Touchscreen das Einparken erleichtert; das intelligente Einparkassistenzsystem (SPAS), das das Auto automatisch in Längs- und Querparklücken einparkt und beim sicheren Verlassen einer Parklücke hilft; sowie dynamische Kurvenlicht-Scheinwerfer, die die Fahrbahn in Lenkrichtung ausleuchten für bessere Sicht und erhöhte Sicherheit bei Nacht.
Wahl zwischen Benzin- und aufgerüsteten Dieselmotoren, Plug-in-Hybrid folgt
Der neue Optima wird bei seinem Verkaufsstart in Europa später in diesem Jahr mit einer Reihe von Motoren erhältlich sein, die eine ausgewogene Balance zwischen Leistung und Effizienz bieten. Alle Motoren der Baureihe treiben die Vorderräder an und erfüllen die neueste Abgasnorm Euro 6, was zu saubereren Emissionen führt. Der neue Optima ist sowohl bei Privat- als auch bei Flottenkäufern beliebt, und die vierte Generation bietet die Wahl zwischen einem Diesel- oder einem Benzinmotor, die jeweils auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Kundentypen ausgelegt sind.
Der überarbeitete 1,7-Liter-CRDi-Dieselmotor dürfte bei den europäischen Verkäufen ab Markteinführung den Großteil der Stückzahlen ausmachen. Er wird vom Vorgängermodell übernommen, erhielt jedoch für den Einsatz im neuen Optima eine Reihe von Modifikationen, die zu einer höheren Leistung und einem gesteigerten Drehmoment sowie zu reduzierten Emissionen führen.
Mit nun 141 PS (bisher 136 PS) und 340 Nm Drehmoment (gesteigert von 325 Nm) bietet der überarbeitete 1,7-Liter-Dieselmotor Verbesserungen beim Ansprechverhalten, beim Drehmoment im unteren Drehzahlbereich, bei der Effizienz und bei den NVH-Eigenschaften. Der optimierte Motor weist deutlich niedrigere CO2-Emissionen auf, die um 14 Prozent auf 110 g/km gesenkt wurden (in Verbindung mit Schaltgetriebe und Kias Start-Stopp-Technologie Idle Stop/Go).
Ein neuer, elektronisch gesteuerter Turbolader mit variabler Geometrie sorgt für eine effizientere Aufladung, was ein verbessertes Ansprechverhalten und ein höheres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich zur Folge hat. Das maximale Drehmoment liegt nun zwischen 1.750 und 2.500 U/min an und bietet so über einen breiteren Drehzahlbereich eine bessere Fahrbarkeit – beim Vorgänger-Optima war das Spitzendrehmoment zwischen 2.000 und 2.500 U/min verfügbar. Eine neue Kolbenbeschichtung reduziert die Reibung in den vier Zylindern, während eine neue Steuerketten-Kurbelwellenritzel die Motorgeräusche senkt – passend zur zusätzlichen Schalldämmung im gesamten Fahrzeug.
Der neue Optima ist außerdem mit dem gleichen 2,0-Liter-CVVL-Motor wie das Vorgängermodell erhältlich. Dieser verfügt über eine kontinuierlich variable Ventilhubsteuerung für eine sanfte Leistungsentfaltung seiner 163 PS und ein spontanes Ansprechverhalten.
Ein breiteres Antriebsstrang-Portfolio befindet sich derzeit bei Kia in der Entwicklung, was zur 2
Geringere Emissionen durch das neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe
Der neue Optima ist mit dem hochentwickelten neuen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) der Marke ausgestattet, das kürzlich im überarbeiteten Kia cee’d eingeführt wurde und ausschließlich für Modelle mit dem meistverkauften 1,7-Liter-CRDi-Diesel erhältlich ist. Kias neues DCT ist in der Lage, die höheren Drehmomente des Turbodieselmotors zu verarbeiten und wurde entwickelt, um mit seinen sofortigen Gangwechseln ein sportlicheres Fahrerlebnis zu bieten.
Kias neues DCT wurde hauseigen entwickelt und ist auf niedrigen Kraftstoffverbrauch und ein sportliches Fahrgefühl im manuellen Modus sowie auf Komfort und Laufruhe im Automatikmodus ausgelegt.
Fahrer, die sich für das neue DCT entscheiden, profitieren von schnelleren Gangwechseln als bei einem herkömmlichen Automatikgetriebe sowie von niedrigeren Betriebskosten. In Verbindung mit dem neuen DCT sinken die CO2-Emissionen des 1,7-Liter-CRDi-Motors auf 116 g/km – eine Verbesserung um 40 g/km gegenüber dem Vorgänger-Optima mit Sechsgang-Automatikgetriebe. Diese 25-prozentige Reduzierung des CO2-Ausstoßes sichert dem Diesel-Automatikgetriebe die Bestwerte in seiner Klasse.
Der 1,7-Liter-CRDi ist auch mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich, während der 2,0-Liter-CVVL-Motor wahlweise mit Sechsgang-Schalt- oder Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert werden kann.
2016 Kia Optima ab dem vierten Quartal 2015 erhältlich
Der neue Kia Optima wird ab dem vierten Quartal 2015 in ganz Europa in den Handel kommen und serienmäßig mit der einzigartigen 7-Jahre-/150.000-km-Garantie des Unternehmens ausgestattet sein. Der neue Optima für Europa wird im Kia-Werk in Hwasung, Korea, gebaut.

















Kommentare
4 KommentareAgain on the first picture the KIA looks brilliant in real. Good times are ahead. Now the other carmakers have a reason to get nervous.
Dashboard is awfull !
I recommend you to judge after you see and touch in real life. I used to think like you, but inside the car the quality is amazing. The screen looks bigger than the pictures, and there are another black and black/red wine combinations that looks better than this
I will upload more pictures tomorrow